Spenden

The­men­schwer­punkt Flucht

The­men­schwer­punkt Flucht: War­um geflüch­te­te Men­schen eine beson­ders vul­nerable Bevöl­ke­rungs­grup­pe sind und ver­läss­li­chen Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung brauchen

Gesund­heit ist ein Men­schen­recht. Den­noch haben Mil­lio­nen Men­schen welt­weit kei­nen aus­rei­chen­den Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung. Dies gilt ins­be­son­de­re für Men­schen, die auf­grund von Krieg, Gewalt, Ver­fol­gung oder huma­ni­tä­ren Kri­sen flie­hen müssen.


Ende 2025 waren nach Anga­ben des Flücht­lings­hilfs­werks der Ver­ein­ten Natio­nen (UNHCR) 117,8 Mil­lio­nen Men­schen welt­weit auf der Flucht. Hin­ter die­ser Zahl ste­hen Men­schen, die ihr Zuhau­se, ihren All­tag und ihr sozia­les Umfeld hin­ter sich las­sen muss­ten. Die meis­ten von ihnen über­que­ren kei­ne Kon­ti­nen­te, son­dern blei­ben inner­halb ihres Her­kunfts­lan­des oder in den Nach­bar­re­gio­nen. Vie­le leben über Mona­te oder Jah­re in Geflüch­te­ten­camps oder ande­ren pro­vi­so­ri­schen Unter­künf­ten, häu­fig ohne ver­läss­li­chen Zugang zu Gesundheitsversorgung.

Flucht gefähr­det Gesundheit

Flucht bedeu­tet erheb­li­che gesund­heit­li­che Risi­ken. Kör­per­li­che und psy­chi­sche Belas­tun­gen, unter­bro­che­ne The­ra­pien, feh­len­der Zugang zu Medi­ka­men­ten und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen über lan­ge Zeit­räu­me, pre­kä­re hygie­ni­sche Lebens­be­din­gun­gen in pro­vi­so­ri­schen Unter­künf­ten oder feh­len­der Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz erschwe­ren eine kon­ti­nu­ier­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Beson­ders betrof­fen sind Kin­der, Schwan­ge­re, älte­re Men­schen sowie Men­schen mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen. Gera­de auf­grund die­ser Risi­ken ist eine ver­läss­li­che Gesund­heits­ver­sor­gung beson­ders wich­tig, um Krank­hei­ten recht­zei­tig und kon­ti­nu­ier­lich zu behan­deln und Leben zu schützen.

Gesund­heit ist ein Menschenrecht

Apo­the­ker ohne Gren­zen arbei­tet nach den huma­ni­tä­ren Prin­zi­pi­en der Mensch­lich­keit, Unpar­tei­lich­keit, Unab­hän­gig­keit und Neu­tra­li­tät. Wir unter­stüt­zen Men­schen, wenn medi­zi­ni­sche und phar­ma­zeu­ti­sche Hil­fe benö­tigt wird – unab­hän­gig von Her­kunft, Auf­ent­halts­sta­tus oder Lebenssituation.

Unser Ziel ist ein ver­läss­li­cher Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung für alle Men­schen. Des­halb gehört die Ver­sor­gung geflüch­te­ter Men­schen nicht nur in ein­zel­nen Pro­jek­ten zu unse­rer Arbeit, son­dern ist Bestand­teil zahl­rei­cher lang­fris­ti­ger Pro­jek­te und Not­hil­fe-Ein­sät­ze weltweit.

Spenden

Erst­ver­sor­gung Über­le­ben­der auf dem Mittelmeer

Als exklu­si­ver phar­ma­zeu­ti­scher Part­ner von SOS Huma­ni­ty stat­ten wir die Ret­tungs­schif­fe Huma­ni­ty 1 und Huma­ni­ty 2 mit Arz­nei­mit­teln und medi­zi­ni­schem Mate­ri­al aus. Mit unse­rer phar­ma­zeu­ti­schen Fach­kom­pe­tenz leis­ten wir einen wich­ti­gen Bei­trag zur medi­zi­ni­schen Erst­ver­sor­gung der Über­le­ben­den an Bord.

Allein 2025 wur­den auf der Huma­ni­ty 1 mehr als 1.000 Patient:innen behandelt.

Mehr zu unse­rer Koope­ra­ti­on mit SOS Huma­ni­ty erfah­ren Sie hier:

Gesund­heits­ver­sor­gung in Griechenland

Gemein­sam mit Medi­cal Soli­da­ri­ty Inter­na­tio­nal (MSI) unter­stüt­zen wir die Gesund­heits­ver­sor­gung von Men­schen in Geflüch­te­ten­camps in Athen und auf Kos. 2025 fan­den dort ins­ge­samt 5.200 medi­zi­ni­sche Bera­tun­gen und Behand­lun­gen statt. Neben der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung sichern wir die Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung und ermög­li­chen dadurch kon­ti­nu­ier­li­che The­ra­pien für Men­schen, die kei­nen ver­läss­li­chen Zugang zum regu­lä­ren Gesund­heits­sys­tem haben.

Mehr zu unse­rer Unter­stüt­zung für Medi­cal Soli­da­ri­ty Inter­na­tio­nal erfah­ren Sie hier:

Not­hil­fe im Geflüch­te­ten­camp in Gate­ri | Burun­di

Vie­le Men­schen flie­hen inner­halb ihres eige­nen Lan­des oder in benach­bar­te Regio­nen. Gemein­sam mit unse­ren Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen Fon­da­ti­on Stamm und Burun­di Kids e.V. unter­stüt­zen wir des­halb die Gesund­heits­ver­sor­gung im Geflüch­te­ten­camp in Gate­ri. Neben der Behand­lung häu­fi­ger Erkran­kun­gen wie Mala­ria, Atem­wegs- oder Haut­er­kran­kun­gen gehö­ren Gesund­heits­auf­klä­rung, Mens­trua­ti­ons­hy­gie­ne sowie die psy­cho­so­zia­le Beglei­tung von Betrof­fe­nen geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt zum Projekt.

Mehr zu unse­rer Arbeit im Geflüch­te­ten­camp in Gate­ri erfah­ren Sie hier:

Hai­ti: Gesund­heits­ver­sor­gung für Binnenvertriebene

Die anhal­ten­de poli­ti­sche und huma­ni­tä­re Kri­se in Hai­ti zwingt immer mehr Men­schen, inner­halb des Lan­des ihr Zuhau­se zu ver­las­sen. Die Regi­on Bau­din ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu einem Zufluchts­ort für Bin­nen­ver­trie­be­ne geworden.

Gemein­sam mit unse­rer Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on Medi-Phar­ma stel­len wir dort durch unser Gesund­heits­zen­trum unter schwie­rigs­ten Bedin­gun­gen die medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung sicher. Dazu gehö­ren all­ge­mein­me­di­zi­ni­sche Behand­lun­gen, Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge, Imp­fun­gen, Ernäh­rungs­pro­gram­me sowie die Aus­bil­dung loka­ler Gesund­heits­hel­fe­rin­nen. So tra­gen wir dazu bei, dass vie­le tau­send Men­schen in die­ser äußerst insta­bi­len Lage wei­ter­hin Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung erhalten.

Mehr zu unse­rem Hai­ti-Pro­jekt erfah­ren Sie hier:

Auch in Deutschland

Mehr zu unse­ren Deutsch­land-Pro­jek­ten erfah­ren Sie hier:

Der Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung ist auch in Deutsch­land nicht für alle Men­schen selbst­ver­ständ­lich. Beson­ders betrof­fen sind unter ande­rem geflüch­te­te Men­schen, Men­schen ohne Kran­ken­ver­si­che­rung oder ohne gesi­cher­ten Aufenthaltsstatus.

Apo­the­ker ohne Gren­zen unter­stützt des­halb bun­des­weit acht nied­rig­schwel­li­ge Ambu­lan­zen in sie­ben Groß­städ­ten zwi­schen Ber­lin und Mün­chen. Dort erhal­ten Men­schen anonym und kos­ten­frei medi­zi­ni­sche Versorgung.

Spen­den

Gesund­heit ist ein Men­schen­recht. Mit unse­rer Arbeit set­zen wir uns dafür ein, dass die­ses Recht für mög­lichst vie­le Men­schen Wirk­lich­keit wird – welt­weit. Unter­stüt­zen Sie uns:

Mehr Trans­pa­renz bei Spenden

Als Unter­zeich­nen­de der Initia­ti­ve Trans­pa­ren­te Zivil­ge­sell­schaft (ITZ) haben wir uns dazu ver­pflich­tet, 10 Punk­te zu ver­öf­fent­li­chen, die es Ihnen ermög­li­chen, unse­re Glaub­wür­dig­keit und unse­re Mis­si­on zu über­prü­fen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Kei­ne Arz­nei­mit­tel spenden

Uns errei­chen vie­le Anfra­gen, ob man auch alte Arz­nei­mit­tel spen­den oder Samm­lun­gen orga­ni­sie­ren soll. Grund­sätz­lich ist das nicht sinn­voll. Lesen Sie hier mehr dazu.