Nothilfe Burundi

Not­hil­fe Burundi

Im Rah­men unse­rer Not­hil­fe Burun­di unter­stüt­zen wir die Gesund­heitsver­sor­gung bin­nen­ver­trie­be­ner Men­schen im Geflüch­te­ten­camp in Gate­ri | Burundi

Apo­the­ker ohne Gren­zen unter­stützt seit 2025 ein Not­hil­fe-Pro­jekt zur Gesund­heits­ver­sor­gung von bin­nen­ver­trie­be­nen Men­schen im Geflüch­te­ten­camp in Gate­ri. Das Pro­jekt rich­tet sich an rund 8.000 Men­schen, die infol­ge wie­der­keh­ren­der Über­schwem­mun­gen ihre Lebens­grund­la­ge ver­lo­ren haben. Die Bevöl­ke­rung ist von mul­ti­plen Belas­tun­gen betrof­fen, dar­un­ter Armut, Gewalt, Hun­ger und ein­ge­schränk­ter Zugang zu grund­le­gen­der Ver­sor­gung.
 
Der Bedarf umfasst neben der pri­mä­ren Gesund­heits­ver­sor­gung auch psy­cho­so­zia­le Unter­stüt­zung, Gesund­heits­auf­klä­rung sowie geziel­te Schutz­maß­nah­men, ins­be­son­de­re für Frau­en und Mäd­chen. Apo­the­ker ohne Gren­zen arbei­tet hier eng mit den bekann­ten Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen Burun­di­kids e.V. und der Fon­da­ti­on Stamm zusam­men, die die loka­le Umset­zung und Ver­net­zung sicher­stel­len.
 
Apo­the­ker ohne Gren­zen über­nimmt die Finan­zie­rung zen­tra­ler Pro­jekt­kom­po­nen­ten und stellt die medi­zi­ni­sche Basis­ver­sor­gung im Ein­klang mit huma­ni­tä­ren Min­dest­stan­dards sicher. Dazu gehö­ren die Bereit­stel­lung von Medi­ka­men­ten und medi­zi­ni­schem Equip­ment sowie der Betrieb einer Gesund­heits­sta­ti­on, die in einem umge­bau­ten Con­tai­ner ein­ge­rich­tet wur­de. Dar­über hin­aus finan­ziert Apo­the­ker ohne Gren­zen das medi­zi­ni­sche Fach­per­so­nal, bestehend aus Arzt, Pfle­ge­kraft und Psy­cho­lo­gin. Die Maß­nah­men wer­den kon­ti­nu­ier­lich an die Bedar­fe vor Ort ange­passt.
 
Die Pro­jekt­ar­beit fin­det unter her­aus­for­dern­den Rah­men­be­din­gun­gen statt. Dazu zäh­len begrenz­te Res­sour­cen infol­ge des Rück­zugs ande­rer huma­ni­tä­rer Akteu­re, eine stark bean­spruch­te medi­zi­ni­sche Infra­struk­tur sowie eine insta­bi­le Ener­gie­ver­sor­gung. Unzu­rei­chen­de Unter­künf­te und sani­tä­re Ein­rich­tun­gen erhö­hen zudem das Risi­ko von Krank­heits­aus­brü­chen, ins­be­son­de­re Cho­le­ra. Wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen erge­ben sich aus Ernäh­rungs­un­si­cher­heit, ein­ge­schränk­tem Zugang zu Bil­dung sowie zuneh­men­den Span­nun­gen inner­halb der Gemein­schaft.
 
Aktu­ell ist ange­sichts erwar­te­ter wei­te­rer Bin­nen­ver­trei­bun­gen mit einem Anstieg der Camp­be­völ­ke­rung zu rech­nen. Apo­the­ker ohne Gren­zen plant daher, die Unter­stüt­zung gemein­sam mit den Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen fort­zu­füh­ren und die Gesund­heits- sowie psy­cho­so­zia­len Ange­bo­te bedarfs­ge­recht aus­zu­bau­en. Zudem sol­len Maß­nah­men zur Stär­kung der Resi­li­enz der Bevöl­ke­rung sowie ergän­zen­de Ernäh­rungs­an­ge­bo­te geprüft werden.

Spen­den

Ihre Spen­de sichert die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Men­schen im Geflüch­te­ten­camp in Gateri.

Unse­re lang­jäh­ri­ge Arbeit in Burundi

Neben unse­rer aktu­el­len Not­hil­fe für das Geflüch­te­ten­camp in Gate­ri enga­gie­ren wir uns bereits seit 2018 in dem Land. Mehr zu unse­rer Unter­stüt­zung für die PTA-Schu­le vor Ort erfah­ren Sie hier:

Apo­the­ker ohne Gren­zen – welt­weit aktiv für ein Leben in Gesundheit

Wir enga­gie­ren uns für die lang­fris­ti­ge und nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der Gesund­heits­ver­sor­gung in unse­ren Pro­jekt­län­dern: sei es beim Betrei­ben einer Apo­the­ke in den struk­tu­rell benach­tei­lig­ten Vier­teln von Bue­nos Aires in Argen­ti­ni­en, mit hygie­ni­scher Auf­klä­rungs­ar­beit für Frau­en und Mäd­chen in Nepal, phar­ma­zeu­ti­schen Schu­lun­gen für Gesundheitshelfer:innen in indi­ge­nen Bevöl­ke­rungs­grup­pen oder der phar­ma­zeu­ti­schen Ver­sor­gung von ent­le­ge­nen Berg­dör­fern auf den Phil­ip­pi­nen – Apo­the­ker ohne Gren­zen setzt sich welt­weit für Men­schen und ihre Gesund­heit ein.

Ziel unse­rer Arbeit ist es, sowohl die Gesund­heits­ver­sor­gung als auch den Zugang zu die­ser zu ver­bes­sern. Hier­für stel­len wir Arz­nei­mit­tel und medi­zi­ni­sche Hilfs­gü­ter zur Ver­fü­gung, wid­men uns der Ver­mitt­lung von phar­ma­zeu­ti­schem Fach­wis­sen, betrei­ben Auf­klä­rungs­ar­beit und bau­en lokal medi­zi­ni­sche Infra­struk­tur auf.