Grenzenlos helfen 2025 – Das Jahr im Überblick
Liebe Leser:innen, liebe Unterstützer:innen,
2025 war für Apotheker ohne Grenzen ein besonderes Jahr. Wir durften unser 25-jähriges Bestehen feiern – ein Anlass, um mit einem gewissen Stolz auf das Erreichte zurückzublicken und gleichzeitig nach vorn zu schauen.
Seit unserer Gründung engagieren wir uns dafür, Menschen weltweit den Zugang zu guter
Gesundheitsversorgung zu ermöglichen Was mit der Initiative von 35 engagierten Apotheker:innen begann, ist heute eine weltweit agierende pharmazeutische Hilfsorganisation mit mehr als 2.400 Mitgliedern.
Unser Jubiläum fällt in eine Zeit großer Herausforderungen. Millionen Menschen sind aufgrund humanitärer Krisen und langanhaltender Konflikten, wie etwa in der Ukraine oder in Nahost, auf Unterstützung angewiesen. Gleichzeitig geraten gemeinnützige Organisationen zunehmend unter Druck. In Deutschland und vielen anderen Ländern wurden staatliche Mittel für die humanitäre Hilfe und die Entwicklungszusammenarbeit massiv gekürzt und auch das private Spendenvolumen war rückläufig. Diese Entwicklungen waren auch für uns deutlich spürbar.
Gerade deshalb erfüllt es mich mit großer Dankbarkeit, was wir gemeinsam in diesem Jahr erreichen konnten. Die vielen Projekte und Einsätze, von denen dieser Jahresbericht erzählt, wären ohne das außergewöhnliche Engagement unserer ehrenamtlichen Mitglieder sowie unseres hauptamtlichen Teams und meinen Kolleg:innen im Vorstand nicht möglich gewesen. Ebenso danke ich unseren Partnerorganisationen weltweit für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie allen Spender:innen,
Förderpartner:innen und Unterstützer:innen, die unsere Arbeit ermöglichen. Genau darin sehen wir unseren Auftrag, heute genauso wie vor 25 Jahren.
Dieser Jahresbericht zeigt, was humanitäre Arbeit leisten kann: Sie bedeutet schnelle Hilfe in Krisensituationen, aber auch die Stärkung von Gesundheitseinrichtungen, die Qualifizierung von Fachkräften und die Entwicklung nachhaltiger Lösungen gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und danke Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit.
Herzlichst
Jochen Wenzel

