Nothilfe

Vene­zue­la

Venezuela

Update 04. Juli 2026

Vene­zue­la: Apo­the­ker ohne Gren­zen star­tet Nothilfe-Einsatz

Nach den ver­hee­ren­den Erd­be­ben in Vene­zue­la star­tet Apo­the­ker ohne Gren­zen einen Not­hil­fe-Ein­satz: Unse­re ehren­amt­li­che Apo­the­ke­rin wird gemein­sam mit unse­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner Inter­na­tio­nal Medi­cal Corps (IMC) Teil eines mobi­len Emer­gen­cy Medi­cal Teams und die Gesund­heits­ver­sor­gung in der beson­ders schwer betrof­fe­nen Regi­on La Guai­ra unterstützen.

Mehr als eine Woche nach der Kata­stro­phe ist die huma­ni­tä­re Lage wei­ter­hin dra­ma­tisch. Nach Anga­ben der Ver­ein­ten Natio­nen (Stand 03.07.2026) kamen bis­lang min­des­tens 2.645 Men­schen ums Leben, 12.666 Men­schen wur­den ver­letzt und rund 15.000 Men­schen haben ihr Zuhau­se ver­lo­ren. Wäh­rend Such- und Ret­tungs­maß­nah­men wei­ter­hin lau­fen, rückt nun die Gesund­heits­ver­sor­gung der Über­le­ben­den in den Mit­tel­punkt der inter­na­tio­na­len Hilfe.

Das mobi­le Emer­gen­cy Medi­cal Team besteht aus drei Ärzt:innen, acht Pfle­ge­fach­kräf­ten und unse­rer ehren­amt­li­chen Apo­the­ke­rin. Gemein­sam ver­sorgt das Team Patient:innen direkt in den betrof­fe­nen Gemein­den und unter­stützt gleich­zei­tig beschä­dig­te oder über­las­te­te Gesundheitseinrichtungen.

Als Apo­the­ke­rin gewähr­leis­tet unse­re Ein­satz­kraft eine siche­re und bedarfs­ge­rech­te Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung, prüft ärzt­li­che Ver­ord­nun­gen, berät Patient:innen sowie medi­zi­ni­sches Per­so­nal und ver­ant­wor­tet die Beschaf­fung, Lage­rung und Ver­füg­bar­keit von Medi­ka­men­ten. Gera­de nach Natur­ka­ta­stro­phen ist eine funk­tio­nie­ren­de Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung ent­schei­dend, um Ver­let­zun­gen zu behan­deln, Infek­tio­nen vor­zu­beu­gen und Men­schen mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen wei­ter­hin medi­zi­nisch zu versorgen.


Update 03. Juli 2026

Vene­zue­la: Vor­be­rei­tun­gen für mög­li­chen Not­hil­fe-Ein­satz in La Guai­ra laufen

Nach Abschluss der aku­ten Ber­gungs­pha­se rückt in den von ver­hee­ren­den Erd­be­ben am 24. Juni 2026 betrof­fe­nen Regio­nen zuneh­mend die Gesund­heits­ver­sor­gung der Über­le­ben­den sowie die Sta­bi­li­sie­rung der Gesund­heits­struk­tu­ren in den Mit­tel­punkt der huma­ni­tä­ren Hilfe.

Genau in die­ser Pha­se kön­nen wir mit unse­rer phar­ma­zeu­ti­schen Fach­kom­pe­tenz einen wich­ti­gen Bei­trag leis­ten, um die Ver­sor­gung der betrof­fe­nen Bevöl­ke­rung nach­hal­tig zu unter­stüt­zen. Daher haben wir die ver­gan­ge­nen Tage inten­siv genutzt, um einen mög­li­chen, in ein inter­na­tio­na­les Emer­gen­cy Medi­cal Team (EMT) ein­ge­bet­te­ten Ein­satz Schritt für Schritt vorzubereiten:

Wir haben unse­re inter­ne Sicher­heits­prü­fung für einen mög­li­chen Ein­satz abge­schlos­sen und eine Ein­satz­kraft aus­ge­wählt, die die fach­li­chen und ein­satz­re­le­van­ten Anfor­de­run­gen erfüllt. Zudem liegt seit ges­tern der posi­ti­ve Vor­stands­be­schluss für eine mög­li­che Ent­sen­dung vor.

Aktu­ell lau­fen die fina­len Abstim­mun­gen mit unse­rem inter­na­tio­na­len Koope­ra­ti­ons­part­ner Inter­na­tio­nal Medi­cal Corps (IMC). Sobald die gemein­sa­me Ent­schei­dung für den Ein­satz getrof­fen ist, erfolgt die Ent­sen­dung unse­rer Ein­satz­kraft. Der Ein­satz führt sie vor­aus­sicht­lich nach La Guai­ra, die am stärks­ten von der Natur­ka­ta­stro­phe betrof­fe­ne Regi­on, um dort die Gesund­heits­ver­sor­gung vor Ort zu unterstützen.

Wir ste­hen in engem Kon­takt mit unse­ren Part­nern und beob­ach­ten die Ent­wick­lun­gen fort­lau­fend. Par­al­lel dazu berei­ten wir uns auf die Mög­lich­keit eines Not­hil­fe-Ein­sat­zes vor, soll­te unse­re Exper­ti­se und Unter­stüt­zung benö­tigt werden.

Eine schnel­le und wirk­sa­me Hil­fe nach Kata­stro­phen ist nur mög­lich, wenn ent­spre­chen­de Struk­tu­ren bereits vor dem Ereig­nis vor­han­den sind. Des­halb inves­tie­ren wir kon­ti­nu­ier­lich in die Aus­bil­dung unse­rer Ein­satz­kräf­te, die Pla­nung logis­ti­scher Abläu­fe, die Abspra­chen mit unse­ren Part­nern sowie die Bereit­stel­lung von Mate­ri­al und Ressourcen.


Update 25. Juni 2026

Vene­zue­la nach schwe­ren Erd­be­ben: Wir berei­ten uns auf einen mög­li­chen Not­hil­fe-Ein­satz vor

Nach zwei schwe­ren Erd­be­ben am 24. Juni 2026 sowie zahl­rei­chen Nach­be­ben ist die Lage in Vene­zue­la wei­ter­hin angespannt.

Wir ste­hen in engem Kon­takt mit unse­ren Part­nern und beob­ach­ten die Ent­wick­lun­gen fort­lau­fend. Par­al­lel dazu berei­ten wir uns auf die Mög­lich­keit eines Not­hil­fe-Ein­sat­zes vor, soll­te unse­re Exper­ti­se und Unter­stüt­zung benö­tigt werden.

Eine schnel­le und wirk­sa­me Hil­fe nach Kata­stro­phen ist nur mög­lich, wenn ent­spre­chen­de Struk­tu­ren bereits vor dem Ereig­nis vor­han­den sind. Des­halb inves­tie­ren wir kon­ti­nu­ier­lich in die Aus­bil­dung unse­rer Ein­satz­kräf­te, die Pla­nung logis­ti­scher Abläu­fe, die Abspra­chen mit unse­ren Part­nern sowie die Bereit­stel­lung von Mate­ri­al und Ressourcen.

Spen­den

Unter­stüt­zen Sie unse­re Not­hil­fe-Arbeit mit Ihrer Spen­de. So hel­fen Sie uns, vor­be­rei­tet zu sein, wenn Men­schen unse­re Unter­stüt­zung benötigen.

Apo­the­ker ohne Gren­zen – welt­weit aktiv für ein Leben in Gesundheit

Wir enga­gie­ren uns für die lang­fris­ti­ge und nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der Gesund­heits­ver­sor­gung in unse­ren Pro­jekt­län­dern: sei es beim Betrei­ben einer Apo­the­ke in den struk­tu­rell benach­tei­lig­ten Vier­teln von Bue­nos Aires in Argen­ti­ni­en, mit hygie­ni­scher Auf­klä­rungs­ar­beit für Frau­en und Mäd­chen in Nepal, phar­ma­zeu­ti­schen Schu­lun­gen für Gesundheitshelfer:innen in indi­ge­nen Bevöl­ke­rungs­grup­pen oder der phar­ma­zeu­ti­schen Ver­sor­gung von ent­le­ge­nen Berg­dör­fern auf den Phil­ip­pi­nen – Apo­the­ker ohne Gren­zen setzt sich welt­weit für Men­schen und ihre Gesund­heit ein.

Ziel unse­rer Arbeit ist es, sowohl die Gesund­heits­ver­sor­gung als auch den Zugang zu die­ser zu ver­bes­sern. Hier­für stel­len wir Arz­nei­mit­tel und medi­zi­ni­sche Hilfs­gü­ter zur Ver­fü­gung, wid­men uns der Ver­mitt­lung von phar­ma­zeu­ti­schem Fach­wis­sen, betrei­ben Auf­klä­rungs­ar­beit und bau­en lokal medi­zi­ni­sche Infra­struk­tur auf.