Venezuela

Nothilfe nach den Erdbeben in Venezuela
Nach den schweren Erdbeben vom 24. Juni 2026 unterstützte Apotheker ohne Grenzen die Stabilisierung der Gesundheitsversorgung in der besonders betroffenen Region La Guaira/Venezuela. Zur Unterstützung des Emergency Medical Teams (EMT) unserer langjährigen Partnerorganisation International Medical Corps (IMC) entsandten wir Anfang Juli eine ehrenamtliche Apothekerin. Dort übernahm sie den Aufbau einer Notapotheke und stellte die pharmazeutische Versorgung der Patient:innen sicher. Dazu arbeitete sie eng mit den Ärzt:innen und Pflegefachkräften des Teams zusammen.
Während des Einsatzes versorgten die Fachkräfte insgesamt 2.092 Patient:innen medizinisch und pharmazeutisch. Im Mittelpunkt standen die Behandlung von Verletzungen nach den Erdbeben, die Versorgung von Menschen mit Magen-Darm- und Hauterkrankungen sowie die Betreuung zahlreicher Patient:innen mit chronischen Erkrankungen, die bereits vor der Katastrophe nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Hilfe und lebenswichtigen Arzneimitteln hatten. Gleichzeitig unterstützte unser Nothilfe-Team in Deutschland die Einsatzplanung und Koordination.
Die humanitäre Lage bleibt auch Wochen nach den Erdbeben angespannt: Tausende Menschen kamen ums Leben, werden noch vermisst oder wurden verletzt, zahlreiche Familien verloren ihr Zuhause und die Region ist weiterhin auf internationale Unterstützung angewiesen.
Ein wichtiges Ziel unseres Nothilfe-Einsatzes erreichten wir dennoch früher als zunächst geplant: Ende Juli übergaben wir die pharmazeutische Versorgung erfolgreich an eine lokale pharmazeutische Fachkraft und weitere Helfer:innen. So ist sichergestellt, dass die Versorgung der Menschen nahtlos fortgeführt werden kann und gleichzeitig die lokalen Gesundheitsstrukturen nachhaltig gestärkt werden.
Genau das ist unser Ansatz in der Nothilfe: Menschen schnell und bedarfsgerecht zu unterstützen und Hilfe so zu gestalten, dass sie möglichst früh in die Verantwortung lokaler Strukturen übergehen kann.
Nachfolgend finden Sie alle Updates zu unserem Einsatz in chronologischer Reihenfolge.
Update 03. August 2026
Herzlich willkommen zurück in Berlin!

Am Freitag, 31. Juli 2026, ist unsere ehrenamtliche Apothekerin Natalia nach mehr als 40 Stunden Reisezeit wieder in Berlin gelandet. Dort wurde sie von unserem Vorstandsmitglied Christian Splett herzlich in Empfang genommen.
Liebe Natalia, herzlich willkommen zurück und vielen Dank für deinen außergewöhnlichen Einsatz!
Mit deinem Fachwissen, deinem Mut und deinem großen Engagement hast du in den vergangenen Wochen unter anspruchsvollsten Bedingungen dazu beigetragen, die Gesundheitsversorgung der Menschen in der besonders betroffenen Region La Guaira zu stabilisieren.
Wir freuen uns, dass du wieder gesund zu Hause bist!
Update 30. Juli 2026
Apotheker ohne Grenzen übergibt die Versorgung an lokale Fachkräfte

Nach knapp drei Wochen endete gestern der Einsatz unserer ehrenamtlichen Apothekerin Natalia zur Unterstützung des Emergency Medical Teams (EMT) unserer Partnerorganisation International Medical Corps (IMC).
Die ursprünglich bis Anfang August geplante Unterstützung konnte bereits früher als vorgesehen an eine lokale pharmazeutische Fachkraft und weitere Hilfskräfte übergeben werden. Damit ist ein wichtiges Ziel unseres Nothilfe-Einsatzes erreicht: Die medizinische und pharmazeutische Versorgung der Menschen vor Ort kann nahtlos durch lokale Strukturen fortgeführt werden.
Gemeinsam mit den Ärzt:innen und Pflegefachkräften des Emergency Medical Teams hat unsere Einsatzkraft seit dem 11. Juli insgesamt 2.092 Patient:innen medizinisch und pharmazeutisch versorgt, darunter 1.035 Frauen, 69 schwangere Frauen, 776 Männer sowie 212 Kinder und Säuglinge.
Während des Einsatzes standen insbesondere die Versorgung von Menschen mit Verletzungen, die Schmerztherapie benötigten, sowie die Behandlung von Magen-Darm- und Hauterkrankungen im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurden zahlreiche, oftmals chronisch erkrankte Patient:innen versorgt, die bereits lange vor den Erdbeben nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Hilfe und notwendigen Arzneimitteln hatten.
Die internationale Unterstützung hat dazu beigetragen, die Gesundheitsversorgung in den ersten Wochen nach der Katastrophe zu stabilisieren und gleichzeitig die lokalen Strukturen gezielt zu stärken. Dass die pharmazeutische Versorgung nun von einer lokalen Fachkraft übernommen werden kann, zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen und den Gesundheitsfachkräften vor Ort ist.
Wir danken unserer ehrenamtlichen Einsatzkraft Natalia, dem gesamten Emergency Medical Team von International Medical Corps sowie allen Unterstützer:innen, die diesen Einsatz durch ihre Spenden ermöglicht haben. Humanitäre Hilfe endet nicht mit der Rückreise unserer Einsatzkraft. Apotheker ohne Grenzen wird die Lage gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen weiterhin aufmerksam verfolgen und bleibt bereit, dort zu unterstützen, wo pharmazeutische Hilfe benötigt wird. In den kommenden Wochen werden wir den Einsatz nachbereiten, um aus den Erfahrungen für unsere Schulungen und künftige Einsätze zu lernen.
Update 23. Juli 2026
Vier Wochen nach den Erdbeben bleibt Hilfe dringend notwendig


Fast einen Monat nach den schweren Erdbeben bleibt die humanitäre Lage in Venezuela angespannt. Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen bislang 5.398 Menschen ums Leben, 16.740 Menschen wurden verletzt und seit den Erdbeben wurden 1.463 Nachbeben registriert. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in den kommenden sechs Monaten 1,3 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen sein werden.
Seit dem 10. Juli unterstützt unsere ehrenamtliche Apothekerin Natalia das Emergency Medical Team (EMT) unseres Partners International Medical Corps (IMC) in der besonders betroffenen Region La Guaira. Gemeinsam versorgen die Fachkräfte dort täglich zwischen 85 und 120 Patient:innen medizinisch und pharmazeutisch.
„Eine gute Gesundheitsversorgung ist immer Teamarbeit. Ärzt:innen, Pflegefachkräfte und pharmazeutisches Personal arbeiten hier Hand in Hand mit dem gemeinsamen Ziel, die Menschen bestmöglich zu versorgen und auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen“, berichtet unsere Einsatzkraft Natalia.
Besonders häufig versorgt das Team derzeit Menschen mit Verletzungen, die eine Schmerztherapie erforderlich machen, sowie Patient mit Magen-Darm- und Hauterkrankungen. Auch der Bedarf an gynäkologischer und pädiatrischer Versorgung ist hoch. Gleichzeitig werden Menschen behandelt, die bereits lange vor den Erdbeben keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Hilfe oder notwendigen Medikamenten hatten.
„Viele Menschen kommen mit Erkrankungen zu uns, die sich unter den schwierigen Bedingungen nach dem Erdbeben verschärft haben. Gleichzeitig versorgen wir Menschen, die bereits lange vor den Erdbeben keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Hilfe oder notwendigen Medikamenten hatten.“
Der Zugang zu sauberem Wasser bleibt vielerorts eingeschränkt. Zahlreiche Menschen leben weiterhin in Übergangsunterkünften, Zelten oder bei Angehörigen.
Auch die persönlichen Eindrücke aus der Region bewegen unsere Einsatzkraft:
„Die Berichte unserer psychologischen Fachkraft im Team über ihren Besuch in einigen der provisorischen Zeltcamps der Region haben mich sehr bewegt. Ihre Schilderungen zeigen noch einmal deutlicher das Ausmaß der Katastrophe und welche persönlichen Schicksale hinter den Zahlen stehen. Viele Menschen haben Angehörige verloren und leben nun provisorisch auf engstem Raum zusammen. Gleichzeitig beeindruckt mich jeden Tag, mit welcher Stärke und gegenseitigen Unterstützung die Menschen dieser absoluten Ausnahmesituation begegnen.“
Aktuell arbeiten wir bereits intensiv daran, die Versorgung Schritt für Schritt in die Verantwortung von lokalen Fachkräften zu übergeben, um so die weiterhin dringend nötige Versorgung der Menschen vor Ort langfristig sicherzustellen.
Update 14. Juli 2026
Erste Tage im Einsatz

Heute ist bereits der vierte Einsatztag unseres Teams in Venezuela. Täglich werden zwischen 100 und 120 Patient:innen medizinisch und pharmazeutisch versorgt. Auch am Wochenende ist das Team von IMC und Apotheker ohne Grenzen unermüdlich im Einsatz.
In der Apotheke erhalten die Patient:innen die benötigten Medikamente sowie eine ausführliche Beratung zur richtigen Anwendung. Dank unserer spanischsprachigen Einsatzkraft Natalia können alle wichtigen Informationen direkt und verständlich vermittelt werden. Das trägt wesentlich dazu bei, dass die Medikamente sicher und wirksam angewendet werden.
Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen derzeit Magen-Darm-Erkrankungen sowie verschiedene Hauterkrankungen. Darüber hinaus werden viele Menschen mit akuten Beschwerden versorgt, die aufgrund der schwierigen Versorgungslage bereits vor den Erdbeben bereits über längere Zeit keinen Zugang zu medizinischer Hilfe und notwendigen Arzneimitteln hatten.
Nach Ende des Behandlungstages ist die Arbeit noch nicht vorbei: Gemeinsam wertet das Team die Patient:innen- und Verbrauchszahlen aus, bespricht den Tagesverlauf und bereitet die Apotheke für den nächsten Einsatztag vor. Die Fachkräfte füllen Medikamente nach, überprüfen Bestände und planen den Bedarf für den Folgetag, damit die Versorgung am nächsten Morgen ohne Verzögerung beginnen kann.
Update 10. Juli 2026
Unsere Einsatzkraft startet Arbeit im Emergency Medical Team

Unsere ehrenamtliche Einsatzkraft ist nach einer langen und aufwändigen Anreise sicher in Venezuela angekommen und hat ihre Arbeit im Emergency Medical Team (EMT) unserer Partnerorganisation International Medical Corps (IMC) aufgenommen.
Zu ihren ersten Aufgaben gehört der Aufbau der Apotheke des Teams. Aktuell ist geplant, dass sie diese als pharmazeutische Fachkraft innerhalb des Teams in den kommenden Wochen leiten und gemeinsam mit den Ärzt:innen und Pflegefachkräften eine sichere und bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung der Patient:innen sicherstellen wird.
Die humanitäre Lage bleibt weiterhin äußerst angespannt. Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen bislang 3.811 Menschen ums Leben, 16.740 Menschen wurden verletzt und rund 17.907 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Besonders betroffen bleibt die Region La Guaira, in der die internationale Hilfe weiter ausgeweitet wird und in der auch das von International Medical Corps betriebene Emergency Medical Team im Einsatz ist.
Neben der Gesundheitsversorgung stellt insbesondere der eingeschränkte Zugang zu sauberem Wasser die Menschen vor Ort vor große Herausforderungen. Viele Menschen suchen derzeit keine Gesundheitseinrichtungen auf, sondern bleiben aus Sorge um ihre Häuser und ihr Eigentum in der Nähe ihrer Wohnorte. Gleichzeitig nehmen Atemwegs- und Hauterkrankungen zu. Das Emergency Medical Team unterstützt die Gesundheitsversorgung an einem festen Behandlungsstandort und unterstützt so die bestehenden Gesundheitsstrukturen.
Ihre Spenden ermöglichen diesen Einsatz und helfen uns, Menschen in Krisengebieten zu versorgen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Update 08. Juli 2026
Letzte Vorbereitungen


Die Vorbereitungen für unseren Nothilfe-Einsatz laufen auf Hochtouren. Gemeinsam mit unserer internationalen Partnerorganisation International Medical Corps (IMC) stimmen wir derzeit die letzten organisatorischen Details ab, damit unsere ehrenamtliche Einsatzkraft ihre Arbeit vor Ort im mobilen Emergency Medical Team aufnehmen kann.
Dazu gehören unter anderem Sicherheitsbriefings, Abstimmungen zu den Einsatzorten und medizinisch-pharmazeutischen Bedarfen, die Reisekoordination sowie die Vorbereitung der benötigten Ausrüstung und Einsatzunterlagen.
Die humanitäre Lage in Venezuela bleibt weiterhin äußerst angespannt. Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen bislang 3.685 Menschen ums Leben, 16.740 Menschen wurden verletzt und 17.907 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Die am stärksten betroffene Region bleibt La Guaira, wo die Regierung, die Vereinten Nationen und zahlreiche Hilfsorganisationen ihre Maßnahmen zur medizinischen Versorgung, Unterbringung sowie Wasser‑, Hygiene- und Nahrungsmittelhilfe weiter ausbauen.
Wir danken Ihnen herzlich für die eingehenden Spenden und die Unterstützung unserer Arbeit. Sie helfen uns dabei, diesen Einsatz und unsere humanitäre Arbeit zu ermöglichen und Menschen dort zu unterstützen, wo Hilfe derzeit am dringendsten benötigt wird. Trotz der Nothilfe laufen unsere anderen Projekte weltweit und in Deutschland weiter. Gerade hier helfen uns Ihre zweckungebundenen Spenden, unsere Hilfe langfristig und flexibel aufrechtzuerhalten. Herzlichen Dank!
Update 04. Juli 2026
Venezuela: Apotheker ohne Grenzen startet Nothilfe-Einsatz
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela startet Apotheker ohne Grenzen einen Nothilfe-Einsatz: Unsere ehrenamtliche Apothekerin wird gemeinsam mit unserem langjährigen Partner International Medical Corps (IMC) Teil eines mobilen Emergency Medical Teams und die Gesundheitsversorgung in der besonders schwer betroffenen Region La Guaira unterstützen.
Mehr als eine Woche nach der Katastrophe ist die humanitäre Lage weiterhin dramatisch. Nach Angaben der Vereinten Nationen (Stand 03.07.2026) kamen bislang mindestens 2.645 Menschen ums Leben, 12.666 Menschen wurden verletzt und rund 15.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Während Such- und Rettungsmaßnahmen weiterhin laufen, rückt nun die Gesundheitsversorgung der Überlebenden in den Mittelpunkt der internationalen Hilfe.
Das mobile Emergency Medical Team besteht aus drei Ärzt:innen, acht Pflegefachkräften und unserer ehrenamtlichen Apothekerin. Gemeinsam versorgt das Team Patient:innen direkt in den betroffenen Gemeinden und unterstützt gleichzeitig beschädigte oder überlastete Gesundheitseinrichtungen.
Als Apothekerin gewährleistet unsere Einsatzkraft eine sichere und bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung, prüft ärztliche Verordnungen, berät Patient:innen sowie medizinisches Personal und verantwortet die Beschaffung, Lagerung und Verfügbarkeit von Medikamenten. Gerade nach Naturkatastrophen ist eine funktionierende Arzneimittelversorgung entscheidend, um Verletzungen zu behandeln, Infektionen vorzubeugen und Menschen mit chronischen Erkrankungen weiterhin medizinisch zu versorgen.
Update 03. Juli 2026
Venezuela: Vorbereitungen für möglichen Nothilfe-Einsatz in La Guaira laufen
Nach Abschluss der akuten Bergungsphase rückt in den von verheerenden Erdbeben am 24. Juni 2026 betroffenen Regionen zunehmend die Gesundheitsversorgung der Überlebenden sowie die Stabilisierung der Gesundheitsstrukturen in den Mittelpunkt der humanitären Hilfe.
Genau in dieser Phase können wir mit unserer pharmazeutischen Fachkompetenz einen wichtigen Beitrag leisten, um die Versorgung der betroffenen Bevölkerung nachhaltig zu unterstützen. Daher haben wir die vergangenen Tage intensiv genutzt, um einen möglichen, in ein internationales Emergency Medical Team (EMT) eingebetteten Einsatz Schritt für Schritt vorzubereiten:
Wir haben unsere interne Sicherheitsprüfung für einen möglichen Einsatz abgeschlossen und eine Einsatzkraft ausgewählt, die die fachlichen und einsatzrelevanten Anforderungen erfüllt. Zudem liegt seit gestern der positive Vorstandsbeschluss für eine mögliche Entsendung vor.
Aktuell laufen die finalen Abstimmungen mit unserem internationalen Kooperationspartner International Medical Corps (IMC). Sobald die gemeinsame Entscheidung für den Einsatz getroffen ist, erfolgt die Entsendung unserer Einsatzkraft. Der Einsatz führt sie voraussichtlich nach La Guaira, die am stärksten von der Naturkatastrophe betroffene Region, um dort die Gesundheitsversorgung vor Ort zu unterstützen.
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern und beobachten die Entwicklungen fortlaufend. Parallel dazu bereiten wir uns auf die Möglichkeit eines Nothilfe-Einsatzes vor, sollte unsere Expertise und Unterstützung benötigt werden.
Eine schnelle und wirksame Hilfe nach Katastrophen ist nur möglich, wenn entsprechende Strukturen bereits vor dem Ereignis vorhanden sind. Deshalb investieren wir kontinuierlich in die Ausbildung unserer Einsatzkräfte, die Planung logistischer Abläufe, die Absprachen mit unseren Partnern sowie die Bereitstellung von Material und Ressourcen.
Update 25. Juni 2026
Venezuela nach schweren Erdbeben: Wir bereiten uns auf einen möglichen Nothilfe-Einsatz vor

Nach zwei schweren Erdbeben am 24. Juni 2026 sowie zahlreichen Nachbeben ist die Lage in Venezuela weiterhin angespannt.
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern und beobachten die Entwicklungen fortlaufend. Parallel dazu bereiten wir uns auf die Möglichkeit eines Nothilfe-Einsatzes vor, sollte unsere Expertise und Unterstützung benötigt werden.
Eine schnelle und wirksame Hilfe nach Katastrophen ist nur möglich, wenn entsprechende Strukturen bereits vor dem Ereignis vorhanden sind. Deshalb investieren wir kontinuierlich in die Ausbildung unserer Einsatzkräfte, die Planung logistischer Abläufe, die Absprachen mit unseren Partnern sowie die Bereitstellung von Material und Ressourcen.
Spenden
Unterstützen Sie unsere Nothilfe-Arbeit mit Ihrer Spende. So helfen Sie uns, vorbereitet zu sein, wenn Menschen unsere Unterstützung benötigen.
Apotheker ohne Grenzen – weltweit aktiv für ein Leben in Gesundheit
Wir engagieren uns für die langfristige und nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in unseren Projektländern: sei es beim Betreiben einer Apotheke in den strukturell benachteiligten Vierteln von Buenos Aires in Argentinien, mit hygienischer Aufklärungsarbeit für Frauen und Mädchen in Nepal, pharmazeutischen Schulungen für Gesundheitshelfer:innen in indigenen Bevölkerungsgruppen oder der pharmazeutischen Versorgung von entlegenen Bergdörfern auf den Philippinen – Apotheker ohne Grenzen setzt sich weltweit für Menschen und ihre Gesundheit ein.
Ziel unserer Arbeit ist es, sowohl die Gesundheitsversorgung als auch den Zugang zu dieser zu verbessern. Hierfür stellen wir Arzneimittel und medizinische Hilfsgüter zur Verfügung, widmen uns der Vermittlung von pharmazeutischem Fachwissen, betreiben Aufklärungsarbeit und bauen lokal medizinische Infrastruktur auf.
