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In News

Aktuelle News aus der Ukraine

Infos und Updates AoG-Ukraine Nothilfe

Liebe Freunde und Unterstützer von Apotheker ohne Grenzen,

AoG ist im Nothilfe-Modus für die Ukraine! Im Moment kommen wir mit der Kommunikation nicht mehr hinterher, deshalb finden Sie untenstehend unter verschiedenen Rubriken Antworten zu vielen Ihrer Fragen.

Rubrik 1: Wie kann ich spenden und AoG unterstützen:

  • Apotheker ohne Grenzen freut sich über jede Spende mit dem Betreff „Ukraine-Hilfe“:

 

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE 88 3006 0601 0005 0775 91
BIC: DAAEDEDDXXX

 

  • Oder Online:
  • Ukraine-Spenden bis zu 300 Euro – Regelung vereinfachter Zuwendungsnachweis:


Spenden bis zu 300 Euro
können ohne amtliche Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung (z.B. einem Kontoauszug) beim Finanzamt eingereicht werden.

Liebe Spender, wir arbeiten mit Hochdruck an einer schnellen Spendenquittung-Versendung. Wir bitten um etwas Geduld! Bei allen Spenden im Wert bis zu 300 Euro bitten wir den Kontoauszug sowie unseren AoG-Beleg beim Finanzamt vorzulegen.

AoG-Vereinfachter Spendennachweis: Hier
AoG-Freistellungsbescheid: Hier

Rubrik 2: Aktuellste Updates über „Wie hilft AoG“

  • Die aktuellsten News zu unserer Hilfe, Hilfslieferungen und Einsätze finden Sie über die AoG-Facebook-Seite: HIER

 

  • Wie AoG hilft – Eindrücke unserer AoG-Hilfsaktionen finden Sie auf unserer EXTRA-Newsseite: HIER
  • Auch weltweit ist Apotheker ohne Grenzen aktiv: Wo und wie wir helfen, sehen Sie: HIER

Rubrik 3: Presseanfragen

  • Pressekontakt von AoG: AoG-Referentin für Kommunikation & Fundraising: Kira Morandin | k.morandin@psfde.org | 089 415 597 59 | mobile: 0179 616 458 7
  • Gerne vermitteln wir Interviews mit unseren Einsatzkräften
  • Gerne erstellen wir FREI-Anzeigen: z.B. für Magazine, Webbanner, Fülleranzeigen….

Rubrik 4: Alte Arzneimittelspenden – Bitte nicht!

Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht: Aktuell erreichen uns viele Anfragen, ob man alte Arzneimittelspenden oder Sammlungen für die Ukraine organisieren soll. Wir von Apotheker ohne Grenzen sagen deutlich dazu NEIN und raten davon ab! Eine Geldspende an einen Verein wie AoG ist zielgerichteter als eine Sammlung von alten Arzneimittelspenden, da wir bedarfsgerecht Arzneimittel einkaufen und gezielt vor Ort die hilfsbedürftigen Institutionen beliefern.

  • Lesen Sie hierzu unseren Arzneimittel-Flyer: HIER
  • Verschiedene Artikel zu diesem Thema: LINK
Arzneimittel_Spenden_3
  • Verschiedene Artikel zu diesem Thema: LINK
Arzneimittel_Spenden_2

Rubrik 5: Welche Hilfsanfragen werden gerade bei AoG priorisiert:

Unsere Ukrainehilfe läuft seit Beginn des Krieges auf Hochtouren. Uns erreichen weiterhin sehr viele Anfragen. Über 100 Hilfslieferungen für die Ukraine haben wir bereits organisiert (Stand: Anfang April) oder sind gerade dabei sie zu koordinieren und abzuwickeln.

Aufgrund der immer noch großen Anzahl an Anfragen und mit Blick auf unsere personellen und finanziellen Kapazitäten müssen wir die Hilfsgesuche neu priorisieren!

AoG bedient ab Anfang April primär Anfragen von:

  • Personen oder Organisationen, mit denen wir in der Vergangenheit schon gemeinsam und erfolgreich mehrere Hilfstransporte in die Ukraine auf den Weg gebracht haben
  • langjährigen Partnerorganisationen
  • Personen oder Organisationen, die zukünftig längerfristig in der Ukrainehilfe mit uns zusammenarbeiten


In begründeten Fällen werden auch noch Einzelanfragen bedient, wenn die bereits vier, unten genannten Prioritäten erfüllt sind!

Apotheker ohne Grenzen möchte natürlich am liebsten alle Anfragen bedienen und auf den Weg Richtung Ukraine bringen, es hat sich jedoch nach nunmehr 6 Wochen gezeigt, dass die Anfragenanzahl zu groß ist und um unsere pharmazeutische Kompetenz bestmöglich und effizient einsetzen zu können, müssen wir die neue Priorisierung vornehmen!

Noch ein Tipp:
Wenn wir eine Einzelanfrage von Ihnen nicht bedienen können – hier noch ein Tipp: wenden Sie sich bitte direkt an eine Apotheke Ihres Vertrauens. Aufgrund einer Sondergenehmigung des BMG zur Ukrainenothilfe vom 6. März 2022 sind auch Apotheken ausfuhrberechtigt. (siehe Rubrik 7)

Die vier Prioritäten für Einzelanfragen an AoG:

  1. eine konkrete Arzneimittelbedarfsliste liegt in deutscher und/oder englischer Sprache und mit Mengenangaben vor
  2. der Bestimmungsort ist bekannt und hat vollständige Adresse
  3. es ist sichergestellt, dass die Arzneimittel von medizinischem / pharmazeutischen Fachpersonal entgegengenommen werden kann
  4. der Transport von Deutschland bis zum Bestimmungsort in der Ukraine muss bereits geregelt sein

Rubrik 6: Wie kann ich mit meiner Apotheke helfen

Apotheken können AoG-Spendenboxen aufstellen, mit unseren Arzneimittelspenden-Flyern Kunden der Apotheke aufklären, Poster bestellen…etc.

Rubrik 7: Private Arzneimittelbeschaffung und Transport zur Ukraine – NICHT erlaubt!

Normalerweise dürfen keine Arzneimittel aus der EU ausgeführt werden. Zur Unterstützung der Ukraine hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) jedoch eine aktuelle Allgemeinverfügung erlassen mit Wirkung zum 6. März 2022:

Es gilt: der Export von Arzneimitteln darf nur von pharmazeutischen Unternehmen, Großhandel, Apotheken und registrierte NGOs durchgeführt werden.

Der Export von Arzneimitteln durch Privatpersonen ist nicht erlaubt!

LINK zur aktuellen Allgemeinverfügung vom Bundesministerium für Gesundheit:

Arzneimittellieferung

Rubrik 8: Information zur allgemeinen Bedarfsliste der ukrainischen Regierung

Das ukrainische Gesundheitsministerium hat eine Liste der am dringendsten benötigten Medikamente und Verbrauchsmaterialien veröffentlicht. Sie signalisiert den grundsätzlich großen Bedarf des Landes an Unterstützung in diesem Bereich.

Damit die Hilfe aber wirkt, muss sie

  • Bedarfsgerecht sein.
    Das heißt sie muss auf einer konkreten, aktuellen Bedarfsliste des Empfängers basieren, die Wirkstoffe, Dosierung, Darreichungsform und die benötigte Menge enthält.
  • An einen konkreten qualifizierten Empfänger (z.B. ein Krankenhaus oder eine lokale Gesundheitsbehörde) gehen, der die Sachgerechte Handhabung der Arzneimittel gewährleisten kann.

Indem AoG auf solche konkreten Anfragen reagiert, reagieren wir gleichzeitig auf den Hilferuf des ukrainischen Gesundheitsministeriums.

All information in English

Information and updates on emergency aid for Ukraine

Dear friends and supporters of Pharmacists without Borders,

Pharmacists without Borders Germany is currently dealing with the emergency situation in Ukraine. At the moment, we are unable to answer individual questions and requests. We have created a frequently asked questions (FAQ) section below.

Section 1: How can I make a donation to Pharmacists without Borders?

Our banking details:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE 88 3006 0601 0005 0775 91
BIC: DAAEDEDDXXX

 

  • Or donate online here:

Section 2: About us:

Pharmacists without Borders Germany (Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V.) is a pharmacist-led humanitarian aid organisation. Founded in the year 2000, Pharmacists without Borders engages in the improvement of health systems around the world. Our competence and expertise are in demand and provided in a number of ways: we provide high-quality medicines and services to patients, organise appropriate medicines supply and storage, training and education for local people, and work in close partnership with local Non-Governmental organisations.

Pharmacists without Borders also has extensive expertise in the provision of emergency relief following natural disasters. We minimise acute medicines shortages by delivering medicines rapidly and therefore alleviate the suffering of the affected population. We prepare and train all our volunteers thoroughly before their deployment to the frontline.

Pharmacists without Borders is a registered charity with more than 2,000 members and is not only active in developing countries, but also runs projects in Berlin, Mainz and Frankfurt am Main to support refugees and homeless people in Germany.

Section 3: Current updates on our projects and missions

The latest news about our projects and emergency missions are on our facebook page which is constantly updated.

Section 4: Press and contacts

  • Contact Kira Morandin, Communication and Fundrasing | k.morandin@psfde.org | 089 415 597 59 | mobile: 0179 616 4587
  • We can assist with interviews with our volunteers and staff
  • We can create FREE advertisements for magazines, websites, filler ads, etc.

Section 5: Medicines donations – please do not donate medicines

Donated unused and used medicines are not helping. We receive many questions about donating medicines for Ukraine and how best to do this. Pharmacist without Borders does not support medicines donations of any kind. The best way to support our work is by donating money to us which allows us to tailor the purchase of the right quality medicines in the right quantities to the people who need them and deliver them to our local partner organisations.

  • Please read our medicines donations flyer: Here

Section 6: Campaign of the European Pharmacists’ Defence Association

Link to website of the campaign

Sending Medicines to Ukraine

With the catastrophic war in Ukraine destroying not only peoples lives but also the fabric of society, the population of the peace-loving nation of Ukraine is going to need all the support it can get.

To date, the generosity of the world’s population has been astonishing. Millions of people in Poland and the other neighboring countries have welcomed refugees into their homes. Members of the public right across the world have inundated the disaster charities with generous financial donations and many governments have acted together in their support for the Ukrainian people.

Spontaneously, communities, schools, and various places of worship across the European continent have organized collections of provisions, much of which is being transported in vans to the border with Ukraine.

Help us to treat the casualties of this war in Ukrainian hospitals

People have also sent all kinds of medicines, those that they have at home or purchased from their local pharmacy, those that they have sent together with clothes and food. As the crisis deepens however, the casualties are needing much more specialist medication; that which is used in hospitals to treat the injuries of war. Hospitals treating the casualties need medicines that are available only from specialist suppliers and those which due to their nature must be stored and transported under optimum conditions. Many medicines for hospitals are found in infusion bags, others may be specialist medicated wound dressings; some must be maintained and transported at certain temperatures. Hospitals can only treat their patients with such medicines if they know that they have arrived through proper channels and for which the quality can be guaranteed, for only then will they know that they are safe to use on patients that need them the most.

The supplies of hospital medicines are running low

Pharmacists across the continent of Europe have responded to the increasing calls for specialist help from Ukrainian hospitals by launching a campaign. Led by their national pharmacists’ organisations, they are using their expertise around medicines to organize the sourcing, logistics and the safe delivery of specialist medicines to where it is most needed.

Working with a charity called Pharmacists Without Borders an appropriate place to make your financial donations has been created, funds gathered will then be used to purchase the required medicines from the most appropriate suppliers. Additionally, in due course, pharmacists who are already volunteering from all over the world, will be sent to help in hospitals and refugee centres being established to support the humanitarian effort.

Specialist Transportation

The Polish Government has kindly agreed to provide a secure medical train that will receive the medicines delivered from specialist manufacturers and then transport these across the border into Ukraine under the best possible transportation conditions. From the initial delivery destination in Lviv, onward distribution to numerous other locations in Ukraine will then be made using appropriate hospital transportation.