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Coronavirus – Update von Apotheker ohne Grenzen

Liebe Freunde und Unterstützer von Apotheker ohne Grenzen,

aus aktuellem Anlass wollen wir Sie mit dieser Informationsseite im Bezug zur Entwicklung der Covid-19 Pandemie und dessen Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit im Verein und besonders in unseren weltweiten Projekten auf dem Laufenden halten.

Bitte schauen Sie auch gerne auf unsere Facebook-Seite, welche stets up-to-date ist.

Bleiben Sie gesund!

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Stand: 03. Juni 2020:

#AoGVirathon2020

MITGEMACHT:
Am kommenden Montag, dem 8. Juni, ist es soweit: der erste AoG-Virathon startet, organisiert von der Regionalgruppe Leipzig!
Wir laden alle Mitglieder und Sportbegeisterte herzlich ein, an der Aktion teilzunehmen!

Gemeinsam wollen wir nach dem Motto ,,Bleibt fit – helft weltweit“ die Laufschuhe schnüren und nicht nur für unseren Körper etwas Gutes tun, sondern auch für die Gesundheit anderer.
Egal ob kurz, lang, gemütlich oder auspowernd – Sie können die Strecke und das Datum im Zeitraum vom 8. bis 14. Juni frei wählen.

Suchen Sie sich Sponsoren oder spenden Sie selbst!

Der Veranstaltungserlös dient der Unterstützung unserer AoG-Projekte mit der Beschaffung von lebenswichtigen Medikamenten und medizinischer Ausrüstung.

Weitere Informationen und das STAR(t)-Ticket finden Sie hier!

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Stand: 01. Juni 2020:

Interview mit AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye

Am 30. Mai gab unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye dem Präsidenten des kleinen spanischsprachigen Senders TVRadio Miami, Augustin Rangugni, ein Interview und berichtet darin über die aktuelle Situation in unserer AoG-Apotheke in Buenos Aires.

Für alle spanischsprechenden Koordinatoren und Interessierten – viel Spaß beim Anhören!

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Stand: 29. Mai 2020:

We Kick Corona!

Apotheker ohne Grenzen sagt DANKE für die Unterstützung von „WeKickCorona“ für unsere beiden deutschen AoG-Projekte in Mainz und Berlin!

Apotheker ohne Grenzen: pharmazeutische Kompetenz, die wirkt – hier und auf der ganzen Welt!

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Stand: 28. Mai 2020:

Menstrual Hygiene Day

Am 28. Mai findet jährlich der „menstrual hygiene day“ statt.

Seit 2014 erinnert dieser Tag daran, welche Einschränkungen Frauen und Mädchen weltweit erleben, weil sie menstruieren. Unzureichende Monatshygiene und kulturelle Tabus gefährden nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Lebenschancen von Frauen und Mädchen.

Aus unserem AoG-Projekt in Nepal wissen wir, was das bedeutet. Den Mädchen und Frauen stehen nur Stoffreste als Menstruationshygiene zur Verfügung, die sie wiederverwenden müssen, ohne sie ausreichend zu reinigen. Damit riskieren sie schwere Entzündungen bis hin zum Verlust ihrer Fruchtbarkeit. Sie gelten während ihrer Menstruation als unrein und dürfen z.B. Männer, Nutztiere oder Pflanzen nicht berühren und nicht in die Nähe von Wasserquellen oder religiösen Orten kommen.

Wir finden: Das muss sich ändern! Deshalb sagen wir gemeinsam mit unserem Partner phect-Nepal #ItsTimeForAction:
In speziellen Trainings unseres Projektpartners phect wird jungen Mädchen einen geschützten Raum für ihre Fragen zu Menstruation und Menstruationshygiene geboten. So können sie zu einem sicheren, selbstverständlichen und selbstbewussten Umgang mit ihrer Monatsblutung finden!

Nepal

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Stand: 26. Mai 2020:

Live Interview auf Instagram

Die Fachschaft Pharmazie der FU Berlin veranstaltete ein Live Interview mit unseren AoG- Mitgliedern Victoria Arnlind und Trang Luu.

Victoria war 2015 die erste Pharmazeutin im Praktikum bei Apotheker ohne Grenzen. Zudem war sie mit AoG im Nothilfe-Einsatz „Nepal Erdbeben 2015“.
Trang ist AoG-Mitglied seit 2018 und engagiert sich sehr viel in der AoG-Regionalgruppe Berlin.

Was macht man eingentlich als PhiP in der Geschäftsstelle?
Wie kann ich mich bereits jetzt als Pharmaziestudent/in einsetzen?
An wen wende ich mich, wenn ich bei den Aktionen von AoG in meiner Stadt mitmachen möchte?

All diese Fragen und noch mehr wurden im Interview ausführlich beantwortet!
Das spannende Gespräch finden Sie auf dem Instagram-Account der Berliner Fachschaft. Viel Spaß!

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Stand: 13. Mai 2020:

Hörenswert: Dr. Carina Vetye im Interview

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye gab zum Thema “Communicating COVID-19 risk to promote positive behaviour change” ein Interview.

Das fand im Rahmen der Online Webinar-Serie von FIP (International Pharmaceutical Federation) statt.

Dr. Carina Vetye gibt einen guten Eindruck mit anschaulichem Bildmaterial, wie COVID-19 die Slums von Buenos Aires tangiert und wie nun der Alltag in der AoG-Apotheke aussieht.

Es wurde diskutiert, wie Apotheker COVID-19-Informationen kommunizieren können, sodass geeignete Maßnahmen umgesetzt werden und das Risiko vor übertriebener Angst reduziert wird.

Sie können sich das Interview auf YouTube ansehen (ab Minute 41:45 startet der Bericht über AoG):

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Stand: 12. Mai 2020:

Obdachlosigkeit während Corona

Auf Zeit ONLINE beschreibt Professor Trabert, wie sich Obdachlose und Schutzbedürftige in der Stadt Mainz während Corona „durchschlagen“ und wie wichtig besonders jetzt die Hilfe für diese Bevölkerungsgruppe ist.

Professor Trabert leitet den Verein „Armut und Gesundheit“, für den Apotheker ohne Grenzen seit 2013 ein wichtiger Projektpartner ist.

Durch unser AoG-Projekt in Mainz tragen wir dazu bei, dass konkrete Hilfe und pharmazeutische Kompetenz bei den Schwächsten in unserer Gesellschaft ankommen. In den letzten Monaten haben wir schon Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und wichtige Medikamente organisiert.

Den lesenswerten Artikel finden Sie unter diesem Link.

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Stand: 6. Mai 2020:

AoG-Projekt in der aktuellen Ausgabe des Focus

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye hält mit ihrem Team weiterhin die Stellung in Argentinien und gab nebenbei dem Magazin Focus noch ein Kurzinterview!

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Stand: 4. Mai 2020:

Herzlichen Dank an die apobank-Stiftung!

Die Stiftung der Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat uns erneut mit einer Spende von 2000 € unterstützt!

Die Gelder wurden unter anderem für die Beschaffung von Schutzausrüstung und Aufklärungsmaterialien in Burundi, für Aufklärungsmaterial in Haiti und einen Teil der Schutzausrüstung in Tansania verwendet.
Vor allem im Kampf gegen COVID-19 ist Aufklärung wichtiger denn je!
Wir sagen herzlichen DANK an die apobank-Stiftung – besonders in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, von euch weiterhin unterstützt zu werden!

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Stand: 24. April 2020:

Update zur Coronakrise aus unseren Projektländern

Unsere hauptamtliche Projektkoordinatoren Stefanie Pügge gibt ein weiteres Update zur Situation in unseren weltweiten Projekten.

Wie wir in dieser Zeit helfen, können Sie sich auf unserem YouTube-Kanal anschauen:

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Stand: 22. April 2020:

Seife und Lebensmittel sind lebenswichtig!

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit in unserem Projekt auf den Philippinen erschwert.
Doch nun gehen die Hilfslieferungen auf den Philippinen weiter.

Wir sagen DANKE! Gerade in Zeiten von COVID-19 ist es von großer Bedeutung, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Wir sind daher sehr froh, weiterhin zusammen mit den German Doctors Hilfe leisten zu können.

Wenn Sie die Corona-Direkthilfe auf den Philippinen unterstützen wollen, können Sie gerne für unser AoG-Projekt auf Betterplace spenden.

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Stand: 22. April 2020:

AoG im Einsatz – in Deutschland und weltweit

Unsere AoG-Projektkoordinatorin, Dr. Martina Gerhardt, war noch im Mai 2019 im Einsatz für Apotheker ohne Grenzen in Tansania.
Zurzeit sind keine Einsätze für AoG wegen Reisebeschränkungen möglich – außer für unser argentinisches Projekt in Buenos Aires!

Doch auch in der eigenen Heimat im Kampf gegen Covid-19 gibt es genug zu tun. Martina ist Tag und Nacht für Ihre Kunden in Ihrer eigenen Apotheke in Berlin aktiv und macht gleichzeitig noch auf Apotheker ohne Grenzen aufmerksam.

DANKE, dass ihr auch in der Krise im Einsatz seid – hier in Deutschland und auf der ganzen Welt!

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Stand: 18. April 2020:

***Die Lage in Argentinien spitzt sich zu***

Apotheker ohne Grenzen hilft gemeinsam mit unserem Partner German Doctors Familien auf den Philippinen mit einem einfachen, aber wichtigen Hygieneprodukt: Seife.

Im lokalen Krankenhaus nahe unserem AoG-Gesundheitszentrum in Villa Zagala, Buenos Aires, sind 50 Personen des Gesundheitspersonals an Covid-19 erkrankt. Die meisten Stationen des Krankenhauses sind zu oder nicht funktionsfähig.
Da viele im argentinischen Gesundheitssektor oftmals zwei oder drei Arbeitsstellen haben – von einem Job allein können sie nicht leben -, werden noch mehr Health Center und Kliniken betroffen sein. Und die Elendsviertel ebenso, da viele Mitarbeiter in den Slums rund um das Hospital leben.
Nun werden viele Menschen nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus gehen, da sie Angst haben.
Das AoG-Gesundheitszentrum ist weiterhin in Betrieb und jetzt ein noch größerer Anlaufpunkt und die Patienten kommen auf der Suche nach Hilfe!

Apotheker ohne Grenzen – vor allem unsere Projektkoordinatorin Carina und die ehrenamtlichen Apothekerinnen vor Ort – sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen zu helfen!

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Stand: 16. April 2020:

Seife für die Menschen auf den Philippinen

Apotheker ohne Grenzen hilft gemeinsam mit unserem Partner German Doctors Familien auf den Philippinen mit einem einfachen, aber wichtigen Hygieneprodukt: Seife.

Wie sollen sich Familien vor der Ansteckung mit Covid-19 schützen, wenn selbst Hände waschen nicht möglich ist?
Die Bereitstellung von Hygieneartikeln wie Seife ist wichtig, um die Ausbreitung an Covid-19 zu verhindern. Wenn Menschen kein Geld für Essen haben, werden sie erst recht keine Seife kaufen. Wir unterstützen 3.500 Familien auf der philippinischen Insel Mindoro um regelmäßiges Händewaschen möglich zu machen.

Ihre Unterstützung ist wichtig! – DANKE

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Wenn Sie unser AoG-Projekt auf den Philippinen unterstützen möchten, klicken Sie auf den „Informieren und spenden“-Button:

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Stand: 16. April 2020:

Unterstützung von unserem Kooperationspartner Pflüger

Unser Unterstützer Pflüger hat eine Sachspende in Form von Einmalkitteln, Mundschutze, Schuhüberzieher, Handschuhe und Ethanol für unsere AoG-Projekte in Mainz und Berlin gespendet.

Wir sagen DANKE für die Unterstützung – diese Materialien sind für unsere Arbeit unverzichtbar!

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Stand: 15. April 2020:

Anleitung – Face Shields selbstgemacht

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Bitte schauen Sie auf unsere Facebook-Notiz vom 15. April. Eine genaue Anleitung zum Selberbasteln mit Fotos!

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Stand: 08. April 2020:

***Corona-Update aus dem AoG-Projekt in Mainz***

In der Medizinischen Ambulanz ohne Grenzen auf der Zitadelle in Mainz herrscht in der Corona- Krise Mangel an Schutzkleidung und Material aller Art. Hierzu kam ein Hilferuf an Apotheker ohne Grenzen.

Nach unserer ersten Lieferung letzter Woche, welche kurzfristig durch die ehrenamtlichen Mitglieder der AoG-Regionalgruppe Mainz organisiert werden konnte, wurde der Wunsch nach weiteren Mund-Nase-Masken geäußert. Durch einen Kontakt zum Staatstheater Mainz konnten wir 40 selbstgenähte Masken der Schneiderinnen des Staatstheater zur Versorgung der Patienten im nicht medizinischen Bereich an die Ambulanz weitergeben. Weitere Masken sollen folgen, sobald wieder Kapazitäten vorhanden sind.

Zudem wird mit Unterstützung von Rheinland-Pfälzischen Apotheken die Mainzer Ambulanz ohne Grenzen mit dringend benötigtem Händedesinfektionsmitteln versorgt. Der Ausgangsstoff Alkohol wurde von der Schloß Wachenheim AG gespendet und der Transport konnte schnell durch AoG organisiert werden. Die Verarbeitung des Alkohols zu fertigem Desinfektionsmittel übernahm AoG Mitglied Apotheker Dr. Christian Becker.

Zusammenhalt und Engagement sind besonders in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie wichtig – DANKE für Euer Engagement – in Deutschland, sowie weltweit!

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Stand: 07. April 2020:

Lange Warteschlangen in Buenos Aires – dicht gedrängt an den Banken

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Carina ist weiterhin vor Ort in den Slums von Argentinien. Von dem täglichen 6-km-langen Weg zur Arbeit schildert sie uns ihre Eindrücke:

„Durch die Ausgangssperre konnten bis zu 1.7 Millionen Argentinier – die nur am Bankschalter ihre kleine Rente oder Mini-Sozialhilfe erhalten, da sie keine Bankkarten besitzen – an etwas Bargeld kommen. Dafür müssen sie stundenlang in der Schlange stehen. Die ersten sind schon nachts gekommen!“
Dr. Carina Vetye

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Stand: 03. April 2020:

Apothekenbesitzer und AoG-Gründungsmitglied Andreas Portugal berichtet von der aktuellen Situation in den Apotheken

Viele unserer Einsatzkräfte von Apotheker ohne Grenzen haben schon reichlich Erfahrungen in Nothilfeeinsätzen in Krisengebieten gesammelt. Nicht ganz vergleichbar mit der aktuellen Situation in Deutschland im Kampf gegen die Corona-Pandemie, aber auch hier ist im Moment viel Improvisation gefragt.

Warum, erklärt Andreas Portugal auf Focus Online.

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Stand: 31. März 2020:

😷 Schnelle Reaktion auf Hilferuf – Medizinische Versorgung in Ambulanz ohne Grenzen gesichert 😷

Letzte Woche erhielt AoG einen dringenden Hilferuf aus der Zitadelle in Mainz. In der „Ambulanz ohne Grenzen“, die vom Verein Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. betrieben wird, gingen die Schutzausrüstung für die Mitarbeiter und das Desinfektionsmittel langsam aus. Wir mussten handeln!

Deshalb traf sich sofort die Mainzer AoG-Regionalgruppe um schnelle Hilfe zu organisieren. Denn die zuverlässige Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung und Obdachlosen ist wegen der Schließung vieler unterstützender Einrichtungen im Moment besonders wichtig.

Über das Wochenende gelang es den ehrenamtlichen Mitgliedern Einmalkittel, Mundschutz, Desinfektionsmittel und einige Schutzbrillen zu beschaffen und an die Ambulanz zu übergeben. Damit konnte der normale Betrieb heute weitergeführt werden und die medizinische Versorgung gesichert werden.

Vielen Dank für euren tollen Einsatz!

Auch in Corona-Zeiten sind wir voll im Einsatz mit pharmazeutischer Kompetenz – Apotheker ohne Grenzen!

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Apothekerin und ehrenamtliche AoG-Einsatzkraft, Andrea Adrian, übergibt
die Lieferung an Prof. Gerhard Trabert.

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Stand: 25. März 2020:

AOG Sondernewsletter: Im Kampf gegen das Coronavirus

Die Welt steht Kopf – Wir hoffen, Sie sind wohlauf

Liebe Freunde und Unterstützer von Apotheker ohne Grenzen,

eigentlich sollte unser Verein in unserem 20-jährigen Jubiläum etwas in Feierlaune sein, doch leider erinnert mich die Situation in Deutschland derzeit an die lokalen Zustände auf einigen meiner Einsätze für Apotheker ohne Grenzen: Die Kollegen*Innen in den Apotheken arbeiten am Limit und jeden Tag, zeitweise stündlich, müssen Sie sich auf neue Situationen einstellen. Bei Bestellungen, Hygienemaßnahmen, Herstellung von Desinfektionsmitteln und bei Beratungen sind wir derzeit jeden Tag von Neuem auf unser Improvisationstalent angewiesen.

AoG-Projektkoordinatorin, Dr. Carina Vetye, ist im Einsatz vor Ort in unserem AoG-Projekt in den Slums von Buenos Aires.

Nicht in Apotheken arbeitendes pharmazeutisches Personal, freigestellt von Universitäten, Behörden oder aus der Wirtschaft, springt jetzt in Fieberambulanzen oder Krankenhausapotheken ein. Viel Einsatz, Flexibilität und vor allem Hilfsbereitschaft sind hier zu finden. Dabei tragen wir im Gesundheitssektor auch ein großes Risiko und man kann nur Vermutungen anstellen, wie sich die Situation hier und im Rest der Welt entwickeln wird.

Sicher gibt es kaum etwas Positives über Covid-19 zu berichten. Doch neben der beschriebenen Solidarität wird die Welt vereint durch den Kampf gegen das Virus. Auch ist es bemerkenswert, dass alle Maßnahmen weltweit einem Grundsatz folgen: Kranke, Ältere und Schwache schützen.

Gerade Apotheker ohne Grenzen beschäftigt die Bekämpfung des Virus nicht nur hier vor Ort in unseren deutschen Apotheken, sondern auch weiterhin in unseren Projekten weltweit.

Kongo

Vorbereitungen im Kampf gegen das Coronavirus
in unserem AoG-Projekt im Kongo

All unsere Projekte laufen weiter, egal ob in Argentinien, im Kongo oder in Deutschland. Unsere Reiseaktivitäten sind derzeit eingestellt, alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden zurückgeholt und geplante Reisen verschoben. Dr. Carina Vetye, unsere AoG-Koordinatorin in Argentinien, ist weiterhin vor Ort und arbeitet für unser Projekt in den Slums von Buenos Aires. Mit großer Sorge sehen wir aus ihren Berichten via Skype, wie sich die Situation in den Elendsvierteln täglich verschlechtert und sich der Betrieb im Gesundheitszentrum und in unserer AoG-Apotheke von nur noch einigen wenigen aufrecht erhalten lässt. Die Versorgung der Kranken und Hilfsbedürftigen ist stark gefährdet!

Die Pandemie erfordert zusätzliche Maßnahmen in unseren Projektgebieten. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, dass sich auch dort die Menschen vorbereiten und schützen können. Anders als bei uns fehlen dort aber oftmals die notwendigen Mittel um Resilienz aufzubauen.

Trifft das Virus auf ein schwaches Gesundheitssystem, auf eine bereits geschwächte Bevölkerung in gedrängten Slums, auf Menschen die keinen Zugang zu sauberem Wasser und Seife haben, so müssen wir mit hohen Fallzahlen und höheren Todeszahlen rechnen.

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Diese Frau lebt im Elendsviertel von Buenos Aires:
hier ist es schwierig die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten.
Jeder Eimer Wasser wird mühsam in ihre Wohnung im 2. Stock getragen.

Dem steigenden, humanitären Bedarf für unsere Einsatzkräfte, stehen die Einschränkungen der Arbeitsmöglichkeiten durch Reisebeschränkungen und andere Maßnahmen gegen die Pandemie gegenüber.

Wir sind uns bewusst, dass schwierige Zeiten auf uns zukommen, sowohl was unsere finanziellen, unsere personellen Ressourcen und unsere bisherigen Arbeitsweisen angeht.

Aber wir wären nicht Apotheker ohne Grenzen wenn wir nicht weiter über die Grenzen hinwegschauen würden.

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Pharmazeutische Kompetenz, die wirkt – hier und in unseren weltweiten Projekten

Bitte unterstützen Sie uns dabei!
Danke für Ihre Solidarität!

Ich wünsche Ihnen insbesondere Gesundheit

Jochen Schreeck
Apotheker & Vorstandsvorsitzender Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V.

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Stand: 23. März 2020:

😷 Im Kampf gegen das Coronavirus – Kongo 😷

Unser Projektpartner Hilfe für Menschen im Kongo e.V. sendet uns ein Video von der aktuellen Situation im
Kongo mit den Worten:

„Hier führt uns der leitende Arzt unseres kleinen Krankenhauses in Maluku dem Centre Hospitalier et Maternité à Maluku (CHM „Nzoto mpe Motema“), Dr. Patrick, am 20. März durch die Einrichtung, um zu zeigen, wie sie sich auf das Coronavirus vorbereiten. Dr. Patrick hat uns das Video einfach geschickt, um uns teilhaben zu lassen an ihrer aller Anstrengung, gut gerüstet zu sein; es zeigt ganz gut die Situation im CHM in Maluku und ihr rührendes Bemühen, ihr Bestes zu geben.“

Weitere Informationen:

„Seit dem 19. März hat der kongolesische Staat sehr konsequente und drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Virus erlassen: Versammlungsverbot, Schließung aller Schulen ( auch unsere Schule in Maluku ist geschlossen) und Universitäten, usw.
An dem Tag, als der Erlass in Kraft trat, gab es in ganz Kinshasa mit 12 Millionen Einwohnern 14 mit dem Coronavirus infizierte Menschen.
In unseren Projekten geht es Gott sei Dank allen gut, und alle machen sehr bewusst und klar strukturiert ihre Arbeit.
Hoffen wir, dass der Kongo vom Schlimmsten verschont bleiben möge! Vielen Dank, dass wir dies – auch unsere Sorgen – mit Ihnen teilen dürfen!
Bleiben Sie mit Ihren Lieben behütet und gesund!“

Gemeinsam stark!
Apotheker ohne Grenzen bleibt dran und hilft! Hier in Deutschland und in unseren weltweiten Projekten – Grenzenlos Helfen!

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Lage in den AoG-Projektländern

Video zur aktuellen Lage in unseren Projektländern von AoG-Projektkoordinatorin Stefanie Pügge:

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AoG-Mitgliederversammlung

Die AoG-Mitgliederversammlung, die am 25. April 2020 stattfinden sollte, wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald es einen neuen Termin gibt, werden wir dazu weitere Informationen veröffentlichen. Auch die AoG-Schulung III wird verschoben.

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AoG-Einsatzkräfteschulung I

Die AoG-Einsatzkräfteschulung I ist zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: 16. März 2020) noch nicht abgesagt. Dies wird in KW 14 entschieden. Wir werden mit Blick auf die aktuelle Situation weiter informieren.

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AoG-Einsatzkraft aus den Philippinen vorzeitig zurückgeholt

Bis letzte Woche (KW 11) war unsere Einsatzkraft, Elke Althöfer-Blautzik, noch für Apotheker ohne Grenzen auf den Philippinen und unterstützte dort die Apotheke im ländlichen Conner, nördlich von Manila.

Eigentlich hätte sie noch bis Ende des Monats vor Ort bleiben sollen. Die Ankündigung von Präsident Duterte, zum 15.3. als Schutzmaßnahme vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Grenzen zu schließen, erforderte jedoch eine schnelle Ausreise.

Nach nächtlichem Packen, einer 12-stündigen Busfahrt nach Manila und dem langen Flug nach Deutschland ist Elke Anfang der Woche gut wieder in Deutschland angekommen.

Wir bleiben nun mit unserem Projektpartner auf den Philippinen in Kontakt, um bestmöglich aus der Ferne unterstützen zu können.

Auf den Philippinen gibt es bisher 187 bestätigte Coronafälle und 12 Tote. (Stand: 17.03.2020)

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Hamsterkäufe auch in Argentinien

Auch in Argentinien wurde ab dem 16. März das öffentliche Leben stark eingeschränkt, vorerst bis Ende März. Überall finden Hamsterkäufe statt: Statt Desinfektionsmitteln, Nudeln oder Mate-Tee gibt es nur noch leere Regale.

Doch während Coronavirus für die einen bedeutet, noch schnell ganz viel einzukaufen, bedeutet es für die anderen kein kostenloses Essen mehr zu bekommen. Denn einige Suppenküchen haben für zwei Wochen geschlossen.

AoG arbeitet und versorgt die Patienten weiterhin zuverlässig.

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Aktuelle Lage im AoG-Projekt in Argentinien

Unsere AoG-Projektkoordinatorin, Dr. Carina Vetye, berichtet über die aktuelle Lage in den Slums von Buenos Aires. Zurzeit ist sie als Europäerin in Quarantäne.