: News

Ausnahmesituation in Argentinien

Wirtschaftskrise, Dengue und nun Corona – Apotheker ohne Grenzen im Einsatz in Argentinien

Hinweis vorab: Für die jeweils aktuellsten News aus unserem AoG-Projekt in Argentinien schauen Sie bitte auf:

  • unsere YouTube-Playlist mit den neusten Videos aus Argentinien: hier
  • unsere AoG-Facebook-Seite: hier

„Es gibt keine „flatten-the-curve“-Möglichkeit in den Slums, wenn Covid-19 reinkommt wird es viele Tote geben. Denn das Virus trifft auf eine gesundheitlich angeschlagene Bevölkerung.“Dr. Carina Vetye – AoG-Projektkoordinatorin

AoG-Projektkoordinatorin und Apothekerin, Dr. Carina Vetye, arbeitet für Apotheker ohne Grenzen vor Ort in den Slums von Buenos Aires. Der Bezirk General San Martin, in dem weit über 500.000 Menschen leben, liegt im Großraum um die argentinische Hauptstadt. Villa Zagala ist eins der über 100 kleinen Viertel in diesem Bezirk und dort liegt das Gesundheitszentrum Nr. 16 und die AoG-Apotheke.

Dr. Carina Vetye im Gesundheitszentrum Nr.16

Erste bestätigte Fälle werden in Villa Zagala gemeldet. In dem im Viertel zuständigen Krankenhaus, das nur knapp 1.000 Meter vom Gesundheitszentrum entfernt liegt, haben sich viele Mitarbeiter vom Gesundheitspersonal angesteckt und manche Abteilungen sind geschlossen – somit gibt es noch weniger Gesundheitsversorgung für die Menschen. Die Dunkelziffer der Infizierten ist sehr hoch, da nicht genügend Tests durchgeführt werden können. (Stand: 24. April 2020)

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Nur mit einer dünnen Folie geschützt – Ausgabe von Medikamenten an die Patienten

Das Gesundheitszentrum Nr. 16 und die AoG-Apotheke sind wichtiger denn je für die Menschen in den Slums!

Schutz vor Covid-19 im Slum – unmöglich

Das argentinische Gesundheitssystem konnte sich nicht auf die Corona-Epidemie vorbereiten, denn Argentinien ist pleite. Der Staat hat kein Geld. Die Provinz Buenos Aires verfügt lediglich über 800 Intensivbetten für 17 Millionen Menschen! Die Sorge vor der Ausbreitung des Virus in den Slums ist riesig. Denn viele der dichtgedrängt lebenden Menschen leiden wegen der miserablen Lebensbedingungen unter Vorerkrankungen. Und die Isolation und Betreuung von Coronavirus-Erkrankten sind im Slum nicht möglich. Nicht nur Intensivbetten und Beatmungsgeräte müssen beschafft werden, sondern auch Sporthallen und leerstehende Gebäude müssen für die Unterbringung der Erkrankten mit Feldbetten ausgestattet werden.

Es fehlt an Schutzbekleidung und Desinfektionsmittel

Wie in anderen Ländern auch, ist in Argentinien der Bedarf an Schutzmaterialien explodiert. Das Gesundheitszentrum ist nur begrenzt damit ausgestattet. Um die Mitarbeiter langfristig vor der Ansteckung mit Covid-19 zu schützen, benötigt das Health Center regelmäßige Lieferungen an Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln!

Es fehlt an essenziellen Medikamenten für chronisch Kranke

In den Gesundheitszentren mangelt es an vielen Medikamenten und sogar Insulin fehlt. Das öffentliche Gesundheitssystem kann aufgrund der vielen zusätzlichen Coronavirus-Ausgaben die normale Versorgung mit Medikamenten nicht mehr stemmen. Viele chronisch Kranke können ihre dringend benötigten Medikamente nicht bekommen und sind den Folgen ihrer Erkrankung ausgeliefert. In den Slums sind gerade die älteren Menschen von chronischen Krankheiten betroffen. Fehlen ihnen ihre lebenswichtigen Medikamente dauerhaft, werden viele von ihnen sterben. Doch ohne die Großeltern-Generation passt niemand mehr auf die Kinder auf und die Eltern können nicht mehr arbeiten gehen. Die Familienstrukturen brechen zusammen, ein weiterer Schritt in Richtung Arbeitslosigkeit und Krankheit. Dieser Sturz in die Abwärtsspirale muss dringend verhindert werden!

Zu Covid-19 kommt eine Dengue Fieber-Welle

Die Region Buenos Aires ist derzeit zudem von einer besonders starken Dengue Fieber-Welle betroffen. Die von Moskitos übertragene Krankheit ist vor allem bei der Zweitinfektion gefährlich und schwächt das Immunsystem der Slumbewohner. Damit steigt die ohnehin schon hohe Gefahr einer Covid-19-Infektion!

Arbeiten am Limit

Viele Mitarbeiter der Apotheke fallen wegen Vorerkrankungen und hohem Alter aus. Die sehr hohe Arbeitslast wird von den wenigen hauptamtlichen AoG-Mitarbeiterinnen des Gesundheitszentrums getragen. Zusätzlich ist das Gesundheitszentrum Nr. 16 zu klein, um getrennte Bereiche für Verdachtsfälle von Covid-19 oder Denguefieber einzurichten. Die sichere Durchführung von Behandlungen wird dadurch deutlich aufwendiger.

„Wir haben hier ein Gesundheitssystem, das schon vor Coronavirus überlastet war. Nun kommt eine sehr harte Zeit auf uns zu. Ich versuche, auf das Personal des Health Centers aufzupassen, wir arbeiten mit immer weniger Ausrüstung und müssen immer mehr Aufgaben bewältigen.“Dr. Carina Vetye

Wie hilft Apotheker ohne Grenzen konkret

Die AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye ist vor Ort in der Slum-Apotheke und organisiert die Hilfsmaßnahmen für das Gesundheitszentrum. AoG hat bereits zusätzliche Medikamente eingekauft, sodass die Versorgung der Patienten mit chronischen Krankheiten weiterlaufen konnte. Wie lange noch, das ist unklar.“Wir benötigen einiges an zusätzlicher Hilfe!“, sorgt sich die Apothekerin.

Auch Atemmasken, Gesichtsvisiere, Handschuhe und Handdesinfektionsmittel wurden beschafft. Schulungen zu den geeigneten Sicherheitsmaßnahmen – vom richtigen Händewaschen über das Aufsetzen von OP-Maske und Gesichtsvisier – werden regelmäßig durchgeführt und die Patienten werden immer wieder aufgeklärt, da viel an Fehlinformation im Viertel weitergetragen wird.

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Die Situation im Slum von Buenos Aires bleibt angespannt. Keiner weiß, wie schnell sich das Virus in den engen Gassen und viel zu kleinen Hütten ausbreiten wird und wie viele sich infizieren werden. Doch eines befürchtet Projektkoordinatorin Carina Vetye: „Wenn Covid-19 in die Slums kommt, wird es viele Tote geben.“

Apotheker ohne Grenzen ist vor Ort und unterstützt die Menschen in den Slums von Buenos Aires!

Auch weiterhin wird AoG für genügend Medikamente, Schutzausrüstung und Hilfsmaßnahmen sorgen!

Bitte helfen Sie uns dabei!

Jede Spende zählt!

Covid-19 kennt keine Grenzen – Apotheker ohne Grenzen auch nicht!

Ostern mal anders

Ostern mal anders

Weniger Geschenke – mehr Hoffnung mit lebenswichtigen Medikamenten und Schutzausrüstung

Jede Spende zählt – und sei es auch nur für den Betrag von zwei Schokohasen

Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern, vor die uns die globale Corona-Krise stellt.
Ihre Spende ist das wirksamste Gegenmittel! Sie spendet Hoffnung und Gesundheit! Sie ist ein Zeichen für gesellschaftliches, grenzenloses Engagement!

Bitte helfen Sie uns weiterhin weltweit Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen – besonders JETZT während der Covid-19 Pandemie.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist bereits klar, dass jedes AoG-Projekt von der Pandemie betroffen ist. Neben den uns ständig begleitenden Herausforderungen, kommt nun der Kampf gegen das Virus.

Als gemeinnütziger Verein sind wir jetzt ganz besonders auf Ihre Hilfe angewiesen, um weiterhin flexibel und schnell agieren zu können, um Menschenleben zu retten!

Deshalb bitten wir
um Ihre Solidarität,
um Ihre Unterstützung,

um eine kleine Ostergeste!

Wir von Apotheker ohne Grenzen sagen von Herzen DANKE und wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes und gesundes Osterfest!

Coronavirus – Update von Apotheker ohne Grenzen

Liebe Freunde und Unterstützer von Apotheker ohne Grenzen,

aus aktuellem Anlass wollen wir Sie mit dieser Informationsseite im Bezug zur Entwicklung der Covid-19 Pandemie und dessen Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit im Verein und besonders in unseren weltweiten Projekten auf dem Laufenden halten.

Bitte schauen Sie auch gerne auf unsere Facebook-Seite, welche stets up-to-date ist.

Bleiben Sie gesund!

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Stand: 19. Juli 2020:

Neues AoG-Projekt in Frankfurt

Seit unserer Gründung im Jahr 2000 setzt sich Apotheker ohne Grenzen für die nachhaltige Verbesserung von Gesundheitsstrukturen in Entwicklungsländern ein.
Aber auch in Deutschland gibt es Menschen, die bedürftig sind und keinen Zugang zum Gesundheitssystem haben.

In Mainz und Berlin arbeiten wir bereits erfolgreich mit Obdachlosenambulanzen zusammen. So stellen wir sowohl medizinische Versorgung als auch soziale Unterstützung sicher.
Anfang 2020 haben wir in Frankfurt a. M. ein neues Projekt gestartet. Fünf Mitglieder von AoG unterstützen ehrenamtlich die Caritas Elisabeth-Straßenambulanz.

AoG beteiligt sich an der Organisation und Optimierung der Arzneimittelvorräte für die Ambulanz und den Bus zur mobilen Versorgung. Außerdem erstellen unsere Mitglieder Informationsmaterial für die Patienten – und das in mehreren Sprachen!
Wir freuen uns über dieses großartige Engagement und sagen Danke an unsere AoG-Regionalgruppe Frankfurt!

Apotheker ohne Grenzen – Ehrenamt wirkt!

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19. Juli Frankfurt

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Stand: 18. Juli 2020:

Unsere PhiP Irene im Interview

Unsere ehemalige Pharmazeutin im Praktikum (PhiP) Irene Markert hat der Mitgliederzeitschrift des Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD e.V.) ein tolles Interview gegeben.

Sie erzählt über ihre Zeit in unserer AoG-Geschäftsstelle und ihre Projektreise nach Tansania.

Wie sie diese Zeit erlebt hat, können Sie hier lesen (S. 24-26).

PS: Und auf den Seiten 11-12 gibt es einen Beitrag über unseren ersten AoG-Virathon!

Viel Spaß beim Lesen der beiden Artikel!

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Stand: 15. Juli 2020:

AoG-Regionalgruppen-Treffen mal anders

Eigentlich hat Apotheker ohne Grenzen wie auch im letzten Jahr geplant, die AoG-Regionalgruppen zusammenzubringen, um sich in Kassel auszutauschen.

Dieser Plan ist durch Corona ins Wasser gefallen – aber wir haben uns davon nicht aufhalten lassen und haben unser Treffen einfach online durchgeführt.

Ehrenamtliches Engagement ist der Grundpfeiler unserer Arbeit. Es war wunderbar, all die kreativen und innovativen Ideen auszutauschen und sich von anderen Projekten inspirieren zu lassen.

Auch unter erschwerten Bedingungen durch Corona sind wir hoch motiviert – denn wir wissen: Ehrenamt wirkt!

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Stand: 11. Juli 2020:

Update aus Argentinien

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye berichtet aus Buenos Aires – die Umstände im Slum haben sich weiter verschlechtert. Die aktuelle Situation beschreibt Carina so:

„Eine unserer zwei Krankenschwestern im Gesundheitszentrum Villa Zagala Nr. 16 ist positiv auf Covid-19 getestet worden und kommt in eine Klinik. Ich habe ihrem Sohn heute alle benötigten Medikamente mitgegeben.

Unsere andere Krankenschwester fällt nun auch als zu enger Kontakt erst einmal aus. Damit wird es personalmäßig sehr eng in Nr. 16. Die Stimmung ist trotzdem gut und wir machen uns gegenseitig Hoffnung: alle machen alles, es wird extrem flexibel gearbeitet.

Die Hebamme nimmt Blut ab, die letzte noch verbliebene administrative Mitarbeiterin übernimmt Triage an der Tür, eine Allgemeinärztin impft, wiegt, misst Blutdruck usw. … auch ich bin als „Nurse-Ersatz“ eingesprungen und habe u. a. die wöchentliche Insulinmenge (also die ganzen Morgens- und Abendspritzen) für einen Patienten abgefüllt, der Analphabet ist. … Und das geht nun so weiter. Wir hoffen, dass dies nun der berühmte Peak der Pandemie bei uns im Viertel ist….“

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11. Juli Argentinien (2)

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Stand: 9. Juli 2020:

Mexiko: Indigene Gemeinden sind besonders durch Covid-19 gefährdet

In den ländlichen Regionen Mexikos gibt es keine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Die Menschen in den Gemeinden müssen weite Strecken zum nächsten Krankenhaus zurücklegen.
Viele können sich jedoch nicht einmal die Buskosten dafür leisten, geschweige denn die Behandlung mit Arzneimitteln.

Apotheker ohne Grenzen führt seit einigen Jahren mit dem regionalen Partner Fundación Leon XIII. Schulungen von Promotores de Salud (Gesundheitshelferinnen) durch. Sie sind direkte Anprechpartner*innen in den Gemeinden. Durch ihr Wissen zur Behandlung einfacher Krankheiten können die Menschen ein selbstbestimmteres Leben führen.

Durch Corona hat sich die Lage dramatisch verschärft: Menschen indigener Abstammung sind besonders gefährdet. Die Gemeinden sperren daher den Zugang für Fremde. Dadurch ist jegliche Versorgung von außen abgeschnitten und die Promotores übernehmen Schlüsselrollen in den Dörfern.

Die Promotora Señora Benita sorgt etwa für die die Verteilung von Seife und Mundschutz.Wegen fehlender digitaler Möglichkeiten hat sie außerdem handschriftlich Plakate gestaltet, die Präventionsmaßnahmen gegen Covid-19 verständlich machen.

Wir finden es bemerkenswert, mit welchem Engagement die Promotores diese Krisensituation bewältigen!

Wir sind stolz und freuen uns, dass unser jahrelange, nachhaltige Projektarbeit in Mexiko Gesundheitsstrukturen aufgebaut hat, die besonders jetzt in der Pandemie den Menschen hilft!

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9. Juli Mexiko
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Stand: 1. Juli 2020:

Update aus Argentinien

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye schreibt aus Buenos Aires – für Sie ein ungefilterter Eindruck von der Realität vor Ort im AoG-Projekt in Argentinien:
„Die Ausgangssperre geht bis zum 17. Juli weiter und wird noch strenger. Denn die Fallzahlen von Covid-19-Infizierten gehen rauf.

Im Bezirk San Martin haben zwei Krankenhäuser – das Hospital Eva Perón und das Diego Thompson – derzeit 90 % der ICU-Betten belegt (ICU= Intensive Care Unit = Intensivbetten). Im Hospital Belgrano, dem dritten Krankenhaus im Bezirk, welches im April so stark betroffen war mit infiziertem Personal, sind nur noch die Hälfte der Kapazitäten an ICU Betten verfügbar.

Der Winter geht erst los. Gestern war unser erster richtig kalter Tag, eine Kaltfront kommt … und Corona schlägt jetzt richtig zu. Wir haben überall positive Tests. Die 100%ige Auslastung wird schnell erreicht sein. Ab jetzt beginnt für viele Krankenwagen „das traurige Spiel“: „Welches Krankenhaus nimmt meinen Patienten auf?“

Es ist ein ungutes Gefühl, wenn man weiß, dass es keine Intensivbetten und nur völlig überlastete Hospitäler gibt. Auch die privaten Kliniken sind voll. Meinen Mitarbeiterinnen habe ich das „aufpassen, aufpassen, aufpassen“ daher noch einmal sehr intensiv vermittelt.
Trotz allem, wir geben unser Bestes und sind für unsere Patienten da – denn die zählen auf uns!“

DANKE Carina, Danke dir und deinem Team für euren Einsatz für die Menschen in Buenos Aires!
Viren kennen keine Grenzen – die Hilfe von Apotheker ohne Grenzen auch nicht!
Wer Carina und das AoG-Projekt in Argentinien unterstützen möchte – Jede Spende zählt!

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Stand: 29. Juni 2020:

Hygiene ist in der Corona-Zeit wichtiger denn je: Seife rettet Leben!

In Burundi hilft AoG 8 Heimen und 7 Schulen im ganzen Land: Insgesamt profitieren davon 1.800 Kinder!
Zum Schutz vor Covid-19 stattet Apotheker ohne Grenzen die Einrichtungen von unserem Projektpartner Burundikids e.V.| Fondation Stamm nun zusätzlich mit Handschuhen und Masken sowie Desinfektions- und Reinigungsmittel aus.

Die Fotos zeigen die Mütter einer Gemeinschaftsgruppe, welche die Funktionsweise der Waschanlage „HONYORUKARABE“ erlernen.

Seit 2018 unterstützt AoG eine PTA- Schule in Burundi und bietet somit jungen Menschen eine bessere Chance auf eine lebenswerte Zukunft in ihrem eigenen Land – und gleichzeitig wird dadurch die pharmazeutische Versorgung in Burundi stark verbessert!
Auf den letzten beiden Fotos sieht man wie eigens designtes Informationsmaterial zur Aufklärung im Umgang mit Covid-19 eingesetzt wird.

Schon vor der Corona-Epidemie lag Burundi wirtschaftlich am Boden. Die Gesundheitsversorgung im Land ist für den Großteil der Bevölkerung noch immer unzureichend.
Deshalb ist derzeit eine wirksame und konsequente Prävention das einzige Mittel, um eine größere Katastrophe abzuwenden.

Viren kennen keine Grenzen – die Hilfe von Apotheker ohne Grenzen auch nicht!

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Stand: 26. Juni 2020:

AoG Kalender 2021- jetzt bestellen

Der neue Kalender von Apotheker ohne Grenzen ist da!
Mit viel Liebe wurde er gestaltet und sorgt garantiert das ganze Jahr über für gute Laune!
Für die Apotheke – ein schöner Dank an die Kundschaft + zusätzlich: eine tolle Art Apotheker ohne Grenzen zu unterstützen.

Denn: pro Kalender fließen 20 Cent in die weltweiten Einsätze von Apotheker ohne Grenzen.
Die Apotheken, die unseren AoG-Kalender an ihre Kundschaft verteilen, erhalten eine Spendenquittung über die Gesamtsumme der 20 Cent-Spenden für die Kalender.

Deshalb: sofort bestellen!
Kalender gibt es bei WEPA und beim Storck-Verlag!

Apotheker ohne Grenzen sagt DANKE, dass Sie und auf diese Art uns unterstützen und damit Freude schenken!

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Stand: 22. Juni 2020:

Apotheker ohne Grenzen bedankt sich bei allen VIRATHON HELDEN! 🏅

In der Woche vom 08.-14.Juni 2020 fand der erste AoG Virathon statt.
Wir sind überwältigt von so vielen Teilnehmern und Ihren tollen Fotos.

Nicht nur in Leipzig, sondern in ganz Deutschland wurden die Laufschuhe geschnürt, in die Pedale getreten oder auf dem Volleyballplatz der Ball gespielt – alles für den guten Zweck.
Insgesamt wurden dabei unglaubliche 2.155 € gespendet. 🎊🎉🎈

Apotheker ohne Grenzen sagt DANKE! 💚
… und wir hoffen, dass Sie nächstes Jahr alle wieder zum 2. AoG Virathon dabei sind!

Wir zählen auf Sie!

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Stand: 15. Juni 2020:

Andere schützen und AoG unterstützen: AoG-Masken jetzt verfügbar!

Wir bekommen eigene Apotheker ohne Grenzen -Masken – gleich in drei Variationen!
Die sehen nicht nur gut aus und sind ein „Must-have“ in diesen Coronazeiten, sondern dienen auch noch einem guten Zweck:

Mit jeder Maske, die Sie erwerben, werden unsere weltweiten Projekte mit 2 Euro unterstützt!
Kaufen sie unsere AoG-Masken für ihre Familienangehörigen oder Freunde, für die eigene Apotheke oder ihre Sportgruppe… alles mit dem guten Wissen, Sie leisten damit einen Beitrag zu unserer gemeinnützigen Arbeit! Denn wir sind #systemrelevant weltweit!

Hier gehts zu unserem Kooperationspartner!

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Viel Spaß mit den Masken – und DANKE an Ostsee-Masken für die Kooperation!

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Stand: 07. Juni 2020:

Apotheker ohne Grenzen feiert 20.Geburstag

Am 7. Juni 2000 wurde Apotheker ohne Grenzen als humanitäre Organisation im internationalen Netzwerk „Pharmaciens sans Frontières“ von 37 Apotheker*innen ins Leben gerufen.
Mittlerweile haben wir über 2.000 Mitglieder, 15 bundesweite Regionalgruppen und engagieren uns sowohl in der Nothilfe als auch in langfristigen Projekten.

Der Geburtstagsgruß kommt aus unserem Projekt in Nepal.
Wir stoßen in Corona-Zeiten aus der Ferne miteinander an: auf 20 Jahre erfolgreiche humanitäre Arbeit!

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_7. Juni Jubiläum

Geburtstagskuchen für Apotheker ohne Grenzen – gebacken von AoG-Geschäftsführerin Eliette Fischbach

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Stand: 04. Juni 2020:

Großes Covid-19-Testing im Slum

In einigen Slums von Buenos Aires sind die Covid-19-Fallzahlen explodiert und die Menschen in den Elendsvierteln von Villa Zagala haben große Angst vor einer Infektion. Zur Bestandsaufnahme wurde vergangenen Montag im Einzugsgebiet des Gesundheitszentrums Nr. 16 eine systematische Befragung mit Fiebermessung und Durchführung von Abstrichen gestartet und Apotheker ohne Grenzen war mit dabei.

„Ein sehr anstrengender Tag“, berichtet unsere AoG-Projektleiterin Dr. Carina Vetye anschließend, „mehr als 500 Menschen wurden befragt, Temperatur gemessen und viele Fragen beantwortet, bei denjenigen mit verdächtigen Symptomen ein Abstrich durchgeführt.“ Die Bewohner kooperierten hervorragend mit den Interviewern und waren dankbar für diese Maßnahme.

„Während ich bei der Testaktion dabei war, haben meine beiden Mitarbeiterinnen in der AoG-Apotheke gearbeitet: Die Patienten sind versorgt, bekommen immer zuverlässig ihre Medikamente.“

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Stand: 03. Juni 2020:

#AoGVirathon2020

MITGEMACHT:
Am kommenden Montag, dem 8. Juni, ist es soweit: der erste AoG-Virathon startet, organisiert von der Regionalgruppe Leipzig!
Wir laden alle Mitglieder und Sportbegeisterte herzlich ein, an der Aktion teilzunehmen!

Gemeinsam wollen wir nach dem Motto ,,Bleibt fit – helft weltweit“ die Laufschuhe schnüren und nicht nur für unseren Körper etwas Gutes tun, sondern auch für die Gesundheit anderer.
Egal ob kurz, lang, gemütlich oder auspowernd – Sie können die Strecke und das Datum im Zeitraum vom 8. bis 14. Juni frei wählen.

Suchen Sie sich Sponsoren oder spenden Sie selbst!

Der Veranstaltungserlös dient der Unterstützung unserer AoG-Projekte mit der Beschaffung von lebenswichtigen Medikamenten und medizinischer Ausrüstung.

Weitere Informationen und das STAR(t)-Ticket finden Sie hier!

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Stand: 01. Juni 2020:

Interview mit AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye

Am 30. Mai gab unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye dem Präsidenten des kleinen spanischsprachigen Senders TVRadio Miami, Augustin Rangugni, ein Interview und berichtet darin über die aktuelle Situation in unserer AoG-Apotheke in Buenos Aires.

Für alle spanischsprechenden Koordinatoren und Interessierten – viel Spaß beim Anhören!

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Stand: 29. Mai 2020:

We Kick Corona!

Apotheker ohne Grenzen sagt DANKE für die Unterstützung von „WeKickCorona“ für unsere beiden deutschen AoG-Projekte in Mainz und Berlin!

Apotheker ohne Grenzen: pharmazeutische Kompetenz, die wirkt – hier und auf der ganzen Welt!

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Stand: 28. Mai 2020:

Menstrual Hygiene Day

Am 28. Mai findet jährlich der „menstrual hygiene day“ statt.

Seit 2014 erinnert dieser Tag daran, welche Einschränkungen Frauen und Mädchen weltweit erleben, weil sie menstruieren. Unzureichende Monatshygiene und kulturelle Tabus gefährden nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Lebenschancen von Frauen und Mädchen.

Aus unserem AoG-Projekt in Nepal wissen wir, was das bedeutet. Den Mädchen und Frauen stehen nur Stoffreste als Menstruationshygiene zur Verfügung, die sie wiederverwenden müssen, ohne sie ausreichend zu reinigen. Damit riskieren sie schwere Entzündungen bis hin zum Verlust ihrer Fruchtbarkeit. Sie gelten während ihrer Menstruation als unrein und dürfen z.B. Männer, Nutztiere oder Pflanzen nicht berühren und nicht in die Nähe von Wasserquellen oder religiösen Orten kommen.

Wir finden: Das muss sich ändern! Deshalb sagen wir gemeinsam mit unserem Partner phect-Nepal #ItsTimeForAction:
In speziellen Trainings unseres Projektpartners phect wird jungen Mädchen einen geschützten Raum für ihre Fragen zu Menstruation und Menstruationshygiene geboten. So können sie zu einem sicheren, selbstverständlichen und selbstbewussten Umgang mit ihrer Monatsblutung finden!

Nepal

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Stand: 26. Mai 2020:

Live Interview auf Instagram

Die Fachschaft Pharmazie der FU Berlin veranstaltete ein Live Interview mit unseren AoG- Mitgliedern Victoria Arnlind und Trang Luu.

Victoria war 2015 die erste Pharmazeutin im Praktikum bei Apotheker ohne Grenzen. Zudem war sie mit AoG im Nothilfe-Einsatz „Nepal Erdbeben 2015“.
Trang ist AoG-Mitglied seit 2018 und engagiert sich sehr viel in der AoG-Regionalgruppe Berlin.

Was macht man eingentlich als PhiP in der Geschäftsstelle?
Wie kann ich mich bereits jetzt als Pharmaziestudent/in einsetzen?
An wen wende ich mich, wenn ich bei den Aktionen von AoG in meiner Stadt mitmachen möchte?

All diese Fragen und noch mehr wurden im Interview ausführlich beantwortet!
Das spannende Gespräch finden Sie auf dem Instagram-Account der Berliner Fachschaft. Viel Spaß!

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Stand: 13. Mai 2020:

Hörenswert: Dr. Carina Vetye im Interview

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye gab zum Thema “Communicating COVID-19 risk to promote positive behaviour change” ein Interview.

Das fand im Rahmen der Online Webinar-Serie von FIP (International Pharmaceutical Federation) statt.

Dr. Carina Vetye gibt einen guten Eindruck mit anschaulichem Bildmaterial, wie COVID-19 die Slums von Buenos Aires tangiert und wie nun der Alltag in der AoG-Apotheke aussieht.

Es wurde diskutiert, wie Apotheker COVID-19-Informationen kommunizieren können, sodass geeignete Maßnahmen umgesetzt werden und das Risiko vor übertriebener Angst reduziert wird.

Sie können sich das Interview auf YouTube ansehen (ab Minute 41:45 startet der Bericht über AoG):

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Stand: 12. Mai 2020:

Obdachlosigkeit während Corona

Auf Zeit ONLINE beschreibt Professor Trabert, wie sich Obdachlose und Schutzbedürftige in der Stadt Mainz während Corona „durchschlagen“ und wie wichtig besonders jetzt die Hilfe für diese Bevölkerungsgruppe ist.

Professor Trabert leitet den Verein „Armut und Gesundheit“, für den Apotheker ohne Grenzen seit 2013 ein wichtiger Projektpartner ist.

Durch unser AoG-Projekt in Mainz tragen wir dazu bei, dass konkrete Hilfe und pharmazeutische Kompetenz bei den Schwächsten in unserer Gesellschaft ankommen. In den letzten Monaten haben wir schon Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und wichtige Medikamente organisiert.

Den lesenswerten Artikel finden Sie unter diesem Link.

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Stand: 6. Mai 2020:

AoG-Projekt in der aktuellen Ausgabe des Focus

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Dr. Carina Vetye hält mit ihrem Team weiterhin die Stellung in Argentinien und gab nebenbei dem Magazin Focus noch ein Kurzinterview!

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Stand: 4. Mai 2020:

Herzlichen Dank an die apobank-Stiftung!

Die Stiftung der Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat uns erneut mit einer Spende von 2000 € unterstützt!

Die Gelder wurden unter anderem für die Beschaffung von Schutzausrüstung und Aufklärungsmaterialien in Burundi, für Aufklärungsmaterial in Haiti und einen Teil der Schutzausrüstung in Tansania verwendet.
Vor allem im Kampf gegen COVID-19 ist Aufklärung wichtiger denn je!
Wir sagen herzlichen DANK an die apobank-Stiftung – besonders in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, von euch weiterhin unterstützt zu werden!

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Stand: 24. April 2020:

Update zur Coronakrise aus unseren Projektländern

Unsere hauptamtliche Projektkoordinatoren Stefanie Pügge gibt ein weiteres Update zur Situation in unseren weltweiten Projekten.

Wie wir in dieser Zeit helfen, können Sie sich auf unserem YouTube-Kanal anschauen:

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Stand: 22. April 2020:

Seife und Lebensmittel sind lebenswichtig!

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit in unserem Projekt auf den Philippinen erschwert.
Doch nun gehen die Hilfslieferungen auf den Philippinen weiter.

Wir sagen DANKE! Gerade in Zeiten von COVID-19 ist es von großer Bedeutung, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Wir sind daher sehr froh, weiterhin zusammen mit den German Doctors Hilfe leisten zu können.

Wenn Sie die Corona-Direkthilfe auf den Philippinen unterstützen wollen, können Sie gerne für unser AoG-Projekt auf Betterplace spenden.

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Stand: 22. April 2020:

AoG im Einsatz – in Deutschland und weltweit

Unsere AoG-Projektkoordinatorin, Dr. Martina Gerhardt, war noch im Mai 2019 im Einsatz für Apotheker ohne Grenzen in Tansania.
Zurzeit sind keine Einsätze für AoG wegen Reisebeschränkungen möglich – außer für unser argentinisches Projekt in Buenos Aires!

Doch auch in der eigenen Heimat im Kampf gegen Covid-19 gibt es genug zu tun. Martina ist Tag und Nacht für Ihre Kunden in Ihrer eigenen Apotheke in Berlin aktiv und macht gleichzeitig noch auf Apotheker ohne Grenzen aufmerksam.

DANKE, dass ihr auch in der Krise im Einsatz seid – hier in Deutschland und auf der ganzen Welt!

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Stand: 18. April 2020:

***Die Lage in Argentinien spitzt sich zu***

Apotheker ohne Grenzen hilft gemeinsam mit unserem Partner German Doctors Familien auf den Philippinen mit einem einfachen, aber wichtigen Hygieneprodukt: Seife.

Im lokalen Krankenhaus nahe unserem AoG-Gesundheitszentrum in Villa Zagala, Buenos Aires, sind 50 Personen des Gesundheitspersonals an Covid-19 erkrankt. Die meisten Stationen des Krankenhauses sind zu oder nicht funktionsfähig.
Da viele im argentinischen Gesundheitssektor oftmals zwei oder drei Arbeitsstellen haben – von einem Job allein können sie nicht leben -, werden noch mehr Health Center und Kliniken betroffen sein. Und die Elendsviertel ebenso, da viele Mitarbeiter in den Slums rund um das Hospital leben.
Nun werden viele Menschen nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus gehen, da sie Angst haben.
Das AoG-Gesundheitszentrum ist weiterhin in Betrieb und jetzt ein noch größerer Anlaufpunkt und die Patienten kommen auf der Suche nach Hilfe!

Apotheker ohne Grenzen – vor allem unsere Projektkoordinatorin Carina und die ehrenamtlichen Apothekerinnen vor Ort – sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen zu helfen!

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Stand: 16. April 2020:

Seife für die Menschen auf den Philippinen

Apotheker ohne Grenzen hilft gemeinsam mit unserem Partner German Doctors Familien auf den Philippinen mit einem einfachen, aber wichtigen Hygieneprodukt: Seife.

Wie sollen sich Familien vor der Ansteckung mit Covid-19 schützen, wenn selbst Hände waschen nicht möglich ist?
Die Bereitstellung von Hygieneartikeln wie Seife ist wichtig, um die Ausbreitung an Covid-19 zu verhindern. Wenn Menschen kein Geld für Essen haben, werden sie erst recht keine Seife kaufen. Wir unterstützen 3.500 Familien auf der philippinischen Insel Mindoro um regelmäßiges Händewaschen möglich zu machen.

Ihre Unterstützung ist wichtig! – DANKE

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Wenn Sie unser AoG-Projekt auf den Philippinen unterstützen möchten, klicken Sie auf den „Informieren und spenden“-Button:

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Stand: 16. April 2020:

Unterstützung von unserem Kooperationspartner Pflüger

Unser Unterstützer Pflüger hat eine Sachspende in Form von Einmalkitteln, Mundschutze, Schuhüberzieher, Handschuhe und Ethanol für unsere AoG-Projekte in Mainz und Berlin gespendet.

Wir sagen DANKE für die Unterstützung – diese Materialien sind für unsere Arbeit unverzichtbar!

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Stand: 15. April 2020:

Anleitung – Face Shields selbstgemacht

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Bitte schauen Sie auf unsere Facebook-Notiz vom 15. April. Eine genaue Anleitung zum Selberbasteln mit Fotos!

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Stand: 08. April 2020:

***Corona-Update aus dem AoG-Projekt in Mainz***

In der Medizinischen Ambulanz ohne Grenzen auf der Zitadelle in Mainz herrscht in der Corona- Krise Mangel an Schutzkleidung und Material aller Art. Hierzu kam ein Hilferuf an Apotheker ohne Grenzen.

Nach unserer ersten Lieferung letzter Woche, welche kurzfristig durch die ehrenamtlichen Mitglieder der AoG-Regionalgruppe Mainz organisiert werden konnte, wurde der Wunsch nach weiteren Mund-Nase-Masken geäußert. Durch einen Kontakt zum Staatstheater Mainz konnten wir 40 selbstgenähte Masken der Schneiderinnen des Staatstheater zur Versorgung der Patienten im nicht medizinischen Bereich an die Ambulanz weitergeben. Weitere Masken sollen folgen, sobald wieder Kapazitäten vorhanden sind.

Zudem wird mit Unterstützung von Rheinland-Pfälzischen Apotheken die Mainzer Ambulanz ohne Grenzen mit dringend benötigtem Händedesinfektionsmitteln versorgt. Der Ausgangsstoff Alkohol wurde von der Schloß Wachenheim AG gespendet und der Transport konnte schnell durch AoG organisiert werden. Die Verarbeitung des Alkohols zu fertigem Desinfektionsmittel übernahm AoG Mitglied Apotheker Dr. Christian Becker.

Zusammenhalt und Engagement sind besonders in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie wichtig – DANKE für Euer Engagement – in Deutschland, sowie weltweit!

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Stand: 07. April 2020:

Lange Warteschlangen in Buenos Aires – dicht gedrängt an den Banken

Unsere AoG-Projektkoordinatorin Carina ist weiterhin vor Ort in den Slums von Argentinien. Von dem täglichen 6-km-langen Weg zur Arbeit schildert sie uns ihre Eindrücke:

„Durch die Ausgangssperre konnten bis zu 1.7 Millionen Argentinier – die nur am Bankschalter ihre kleine Rente oder Mini-Sozialhilfe erhalten, da sie keine Bankkarten besitzen – an etwas Bargeld kommen. Dafür müssen sie stundenlang in der Schlange stehen. Die ersten sind schon nachts gekommen!“
Dr. Carina Vetye

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Stand: 03. April 2020:

Apothekenbesitzer und AoG-Gründungsmitglied Andreas Portugal berichtet von der aktuellen Situation in den Apotheken

Viele unserer Einsatzkräfte von Apotheker ohne Grenzen haben schon reichlich Erfahrungen in Nothilfeeinsätzen in Krisengebieten gesammelt. Nicht ganz vergleichbar mit der aktuellen Situation in Deutschland im Kampf gegen die Corona-Pandemie, aber auch hier ist im Moment viel Improvisation gefragt.

Warum, erklärt Andreas Portugal auf Focus Online.

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Stand: 31. März 2020:

😷 Schnelle Reaktion auf Hilferuf – Medizinische Versorgung in Ambulanz ohne Grenzen gesichert 😷

Letzte Woche erhielt AoG einen dringenden Hilferuf aus der Zitadelle in Mainz. In der „Ambulanz ohne Grenzen“, die vom Verein Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. betrieben wird, gingen die Schutzausrüstung für die Mitarbeiter und das Desinfektionsmittel langsam aus. Wir mussten handeln!

Deshalb traf sich sofort die Mainzer AoG-Regionalgruppe um schnelle Hilfe zu organisieren. Denn die zuverlässige Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung und Obdachlosen ist wegen der Schließung vieler unterstützender Einrichtungen im Moment besonders wichtig.

Über das Wochenende gelang es den ehrenamtlichen Mitgliedern Einmalkittel, Mundschutz, Desinfektionsmittel und einige Schutzbrillen zu beschaffen und an die Ambulanz zu übergeben. Damit konnte der normale Betrieb heute weitergeführt werden und die medizinische Versorgung gesichert werden.

Vielen Dank für euren tollen Einsatz!

Auch in Corona-Zeiten sind wir voll im Einsatz mit pharmazeutischer Kompetenz – Apotheker ohne Grenzen!

FB Bild

Apothekerin und ehrenamtliche AoG-Einsatzkraft, Andrea Adrian, übergibt
die Lieferung an Prof. Gerhard Trabert.

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Stand: 25. März 2020:

AOG Sondernewsletter: Im Kampf gegen das Coronavirus

Die Welt steht Kopf – Wir hoffen, Sie sind wohlauf

Liebe Freunde und Unterstützer von Apotheker ohne Grenzen,

eigentlich sollte unser Verein in unserem 20-jährigen Jubiläum etwas in Feierlaune sein, doch leider erinnert mich die Situation in Deutschland derzeit an die lokalen Zustände auf einigen meiner Einsätze für Apotheker ohne Grenzen: Die Kollegen*Innen in den Apotheken arbeiten am Limit und jeden Tag, zeitweise stündlich, müssen Sie sich auf neue Situationen einstellen. Bei Bestellungen, Hygienemaßnahmen, Herstellung von Desinfektionsmitteln und bei Beratungen sind wir derzeit jeden Tag von Neuem auf unser Improvisationstalent angewiesen.

AoG-Projektkoordinatorin, Dr. Carina Vetye, ist im Einsatz vor Ort in unserem AoG-Projekt in den Slums von Buenos Aires.

Nicht in Apotheken arbeitendes pharmazeutisches Personal, freigestellt von Universitäten, Behörden oder aus der Wirtschaft, springt jetzt in Fieberambulanzen oder Krankenhausapotheken ein. Viel Einsatz, Flexibilität und vor allem Hilfsbereitschaft sind hier zu finden. Dabei tragen wir im Gesundheitssektor auch ein großes Risiko und man kann nur Vermutungen anstellen, wie sich die Situation hier und im Rest der Welt entwickeln wird.

Sicher gibt es kaum etwas Positives über Covid-19 zu berichten. Doch neben der beschriebenen Solidarität wird die Welt vereint durch den Kampf gegen das Virus. Auch ist es bemerkenswert, dass alle Maßnahmen weltweit einem Grundsatz folgen: Kranke, Ältere und Schwache schützen.

Gerade Apotheker ohne Grenzen beschäftigt die Bekämpfung des Virus nicht nur hier vor Ort in unseren deutschen Apotheken, sondern auch weiterhin in unseren Projekten weltweit.

Kongo

Vorbereitungen im Kampf gegen das Coronavirus
in unserem AoG-Projekt im Kongo

All unsere Projekte laufen weiter, egal ob in Argentinien, im Kongo oder in Deutschland. Unsere Reiseaktivitäten sind derzeit eingestellt, alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden zurückgeholt und geplante Reisen verschoben. Dr. Carina Vetye, unsere AoG-Koordinatorin in Argentinien, ist weiterhin vor Ort und arbeitet für unser Projekt in den Slums von Buenos Aires. Mit großer Sorge sehen wir aus ihren Berichten via Skype, wie sich die Situation in den Elendsvierteln täglich verschlechtert und sich der Betrieb im Gesundheitszentrum und in unserer AoG-Apotheke von nur noch einigen wenigen aufrecht erhalten lässt. Die Versorgung der Kranken und Hilfsbedürftigen ist stark gefährdet!

Die Pandemie erfordert zusätzliche Maßnahmen in unseren Projektgebieten. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, dass sich auch dort die Menschen vorbereiten und schützen können. Anders als bei uns fehlen dort aber oftmals die notwendigen Mittel um Resilienz aufzubauen.

Trifft das Virus auf ein schwaches Gesundheitssystem, auf eine bereits geschwächte Bevölkerung in gedrängten Slums, auf Menschen die keinen Zugang zu sauberem Wasser und Seife haben, so müssen wir mit hohen Fallzahlen und höheren Todeszahlen rechnen.

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Diese Frau lebt im Elendsviertel von Buenos Aires:
hier ist es schwierig die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten.
Jeder Eimer Wasser wird mühsam in ihre Wohnung im 2. Stock getragen.

Dem steigenden, humanitären Bedarf für unsere Einsatzkräfte, stehen die Einschränkungen der Arbeitsmöglichkeiten durch Reisebeschränkungen und andere Maßnahmen gegen die Pandemie gegenüber.

Wir sind uns bewusst, dass schwierige Zeiten auf uns zukommen, sowohl was unsere finanziellen, unsere personellen Ressourcen und unsere bisherigen Arbeitsweisen angeht.

Aber wir wären nicht Apotheker ohne Grenzen wenn wir nicht weiter über die Grenzen hinwegschauen würden.

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Pharmazeutische Kompetenz, die wirkt – hier und in unseren weltweiten Projekten

Bitte unterstützen Sie uns dabei!
Danke für Ihre Solidarität!

Ich wünsche Ihnen insbesondere Gesundheit

Jochen Schreeck
Apotheker & Vorstandsvorsitzender Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V.

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Stand: 23. März 2020:

😷 Im Kampf gegen das Coronavirus – Kongo 😷

Unser Projektpartner Hilfe für Menschen im Kongo e.V. sendet uns ein Video von der aktuellen Situation im
Kongo mit den Worten:

„Hier führt uns der leitende Arzt unseres kleinen Krankenhauses in Maluku dem Centre Hospitalier et Maternité à Maluku (CHM „Nzoto mpe Motema“), Dr. Patrick, am 20. März durch die Einrichtung, um zu zeigen, wie sie sich auf das Coronavirus vorbereiten. Dr. Patrick hat uns das Video einfach geschickt, um uns teilhaben zu lassen an ihrer aller Anstrengung, gut gerüstet zu sein; es zeigt ganz gut die Situation im CHM in Maluku und ihr rührendes Bemühen, ihr Bestes zu geben.“

Weitere Informationen:

„Seit dem 19. März hat der kongolesische Staat sehr konsequente und drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Virus erlassen: Versammlungsverbot, Schließung aller Schulen ( auch unsere Schule in Maluku ist geschlossen) und Universitäten, usw.
An dem Tag, als der Erlass in Kraft trat, gab es in ganz Kinshasa mit 12 Millionen Einwohnern 14 mit dem Coronavirus infizierte Menschen.
In unseren Projekten geht es Gott sei Dank allen gut, und alle machen sehr bewusst und klar strukturiert ihre Arbeit.
Hoffen wir, dass der Kongo vom Schlimmsten verschont bleiben möge! Vielen Dank, dass wir dies – auch unsere Sorgen – mit Ihnen teilen dürfen!
Bleiben Sie mit Ihren Lieben behütet und gesund!“

Gemeinsam stark!
Apotheker ohne Grenzen bleibt dran und hilft! Hier in Deutschland und in unseren weltweiten Projekten – Grenzenlos Helfen!

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Lage in den AoG-Projektländern

Video zur aktuellen Lage in unseren Projektländern von AoG-Projektkoordinatorin Stefanie Pügge:

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AoG-Mitgliederversammlung

Die AoG-Mitgliederversammlung, die am 25. April 2020 stattfinden sollte, wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald es einen neuen Termin gibt, werden wir dazu weitere Informationen veröffentlichen. Auch die AoG-Schulung III wird verschoben.

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AoG-Einsatzkräfteschulung I

Die AoG-Einsatzkräfteschulung I ist zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: 16. März 2020) noch nicht abgesagt. Dies wird in KW 14 entschieden. Wir werden mit Blick auf die aktuelle Situation weiter informieren.

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AoG-Einsatzkraft aus den Philippinen vorzeitig zurückgeholt

Bis letzte Woche (KW 11) war unsere Einsatzkraft, Elke Althöfer-Blautzik, noch für Apotheker ohne Grenzen auf den Philippinen und unterstützte dort die Apotheke im ländlichen Conner, nördlich von Manila.

Eigentlich hätte sie noch bis Ende des Monats vor Ort bleiben sollen. Die Ankündigung von Präsident Duterte, zum 15.3. als Schutzmaßnahme vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Grenzen zu schließen, erforderte jedoch eine schnelle Ausreise.

Nach nächtlichem Packen, einer 12-stündigen Busfahrt nach Manila und dem langen Flug nach Deutschland ist Elke Anfang der Woche gut wieder in Deutschland angekommen.

Wir bleiben nun mit unserem Projektpartner auf den Philippinen in Kontakt, um bestmöglich aus der Ferne unterstützen zu können.

Auf den Philippinen gibt es bisher 187 bestätigte Coronafälle und 12 Tote. (Stand: 17.03.2020)

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Hamsterkäufe auch in Argentinien

Auch in Argentinien wurde ab dem 16. März das öffentliche Leben stark eingeschränkt, vorerst bis Ende März. Überall finden Hamsterkäufe statt: Statt Desinfektionsmitteln, Nudeln oder Mate-Tee gibt es nur noch leere Regale.

Doch während Coronavirus für die einen bedeutet, noch schnell ganz viel einzukaufen, bedeutet es für die anderen kein kostenloses Essen mehr zu bekommen. Denn einige Suppenküchen haben für zwei Wochen geschlossen.

AoG arbeitet und versorgt die Patienten weiterhin zuverlässig.

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Aktuelle Lage im AoG-Projekt in Argentinien

Unsere AoG-Projektkoordinatorin, Dr. Carina Vetye, berichtet über die aktuelle Lage in den Slums von Buenos Aires. Zurzeit ist sie als Europäerin in Quarantäne.

Apotheker ohne Grenzen feiert sein 20-jähriges Jubiläum

Apotheker ohne Grenzen feiert sein 20-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2000 fing alles an: 37 Apotheker gründeten den Verein Apotheker ohne Grenzen mit der Mission Menschen in Not zu helfen und nachhaltig Gesundheitsstrukturen weltweit zu verbessern. Die Projekte u.a. in Nepal, Philippinen, Kenia, Mexiko, Argentinien und auch in Deutschland zeigen deutlich den gelungenen Einsatz: Apothekerinnen und Apotheker sowie PTA sind im Auftrag von AoG seit 20 Jahren laufend unterwegs, um die Arzneimittelversorgung für Menschen, die von Katastrophen und Armut betroffen sind, zu verbessern.

Viel hat sich in den vergangenen Jahren im Verein entwickelt und wir können auf zahlreiche Einsätze und Projekte zurückblicken, können stolz von über 2.000 Mitglieder berichten und haben auf unserem Weg viele Unterstützer und Freunde gewonnen.

Blicken Sie mit uns in diesem Jahr zurück auf die Anfänge, viele spannende Geschichten und Eindrücke von unseren Einsätzen und so mancher Schnappschuss wie auch Anekdote wird auch gezeigt.

Liebe Freunde und Unterstützer von Apotheker ohne Grenzen,

wir haben uns im Verein schon sehr auf das AoG-Jubiläumsjahr gefreut und wollten das Jahr 2020 mit schönen Jubiläumsaktionen begleiten und zurückblicken auf unsere Erfolge in den Projekten, Eindrücke aus über 25 Nothilfeeinsätzen geben und gemeinsam feiern.

Im Moment konzentriert sich unsere volle Energie und Kraft auf die Bekämpfung von Covid-19 und die Unterstützung unserer weltweiten Projekte.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ein großer Teil unserer geplanten Jubiläumsaktionen bis auf Weiteres „auf Eis liegt“.

Erst müssen wir alle gemeinsam diese Pandemie besiegen und den Menschen in unseren weltweiten Projekten helfen.

Um mit den Worten unseres ersten Vorsitzenden zu schließen:

Wir sind uns bewusst, dass schwierige Zeiten auf uns zukommen, sowohl was unsere finanziellen, unsere personellen Ressourcen und unsere bisherigen Arbeitsweisen angeht.

Aber wir wären nicht Apotheker ohne Grenzen wenn wir nicht weiter über die Grenzen hinwegschauen würden.

In diesem Sinne, bleiben Sie und Ihre Lieben gesund!

Bitte unterstützen Sie uns weiter, auf dass auch wir weiterhin mit unserer pharmazeutischen Kompetenz und vollem Einsatz Menschen auf der Welt helfen können.

Wir sagen von Herzen – DANKE!

So ändern sich die Zeiten – Spendenboxen damals und heute:

Früher bestanden unsere Spendenboxen aus einer selbstgebastelten Aluminiumdose.

Wie auf dem Bild zu erkennen, bohrten die Ehrenamtlichen mit einer Bohrmaschine zwei Löcher in die Unterseite der Dose, um dort eine Schnur zu befestigen, die dazu diente, dass die Spendendosen in Apotheken festgebunden werden konnten und nicht geklaut wurden. Zudem haben die ehrenamtlichen Helfer jede Dose einzeln mit einem AoG-Aufkleber beklebt.

Es hat sich viel getan: heute bestellen wir professionelle Spendenboxen, da wir bei der jährlichen Stückzahl sonst nicht mehr hinterherkommen würden. Die Boxen bestehen aus Plastik, können einfach mit einem Schlüssel geöffnet und problemlos wiederverwendet werden!

In diesem Sinne: DANKE an alle Apotheken, die uns über all die Jahre unterstützt haben und unsere AoG-Spendenbox in ihrer Apotheke aufgestellt haben.

Parabéns a vocêHappy BirthdayHyvaa syntymapaivaaJoyeux AnniversaireAlles Gute zum Geburtstag

Ein Geburtstagsgruß aus Nepal:

Parabéns a vocêHappy BirthdayHyvaa syntymapaivaaJoyeux AnniversaireAlles Gute zum Geburtstag

Jahresrückblick von Apotheker ohne Grenzen – 2019

Wir haben viel geschafft in diesem Jahr – 2 Nothilfeeinsätze, viele Projektbesuche und Weiterentwicklungen in den weltweiten Projekten, neue Einsatzkräfte ausgebildet, ein neues Deutschlandprojekt in Frankfurt gestartet und dazu verschiedenste Aktivitäten der ehrenamtlichen AoG-Mitglieder. Dieser kleine Jahresrückblick kann nur ansatzweise die Arbeit von Apotheker ohne Grenzen im Jahr 2019 darstellen, zeigt jedoch anschaulich wie vielfältig sich der Verein engagiert:

Januar – Philippinen-Einsatz

Elke Althöfer-Blautzik bei der Abgabe von Medikamenten an eine Mutter mit Kind.

Von 2. Januar bis zum 3. März 2019 war unsere ehrenamtliche Einsatzkraft Elke Althöfer-Blautzik auf den Philippinen und half den örtlichen Mitarbeitern bei ihrer Arbeit in der Apotheke auf der Insel Mindoro. Ihre weiteren Aufgaben lagen in der Schulung des lokalen Personals im Lagermanagement sowie zur Durchführung der Arzneimittelabgabe während der sogenannten „Rolling Clinic“. Diese mobile Klinik, bei denen ein Ärzteteam und einheimische Mitarbeiter mit einem Jeep die abgelegenen und schwer erreichbaren Bergdörfer der Insel Mindoro besuchen, werden von der Partnerorganisation German Doctors organisiert und durch Apotheker ohne Grenzen regelmäßig begleitet.

Februar – Peer-Workshop

Vom 1. – 3. Februar fand das insgesamt zweite Seminarwochenende für die AoG-Einsatzkräfte-Fürsorger, die sogennanten Peers, auf der Burg Rothenfels statt. Während sich das erste Fortbildungswochenende um die Themen Stress, Psychotraumatologie und empathische Gesprächsführung drehte, befassten sich die Peers im Februar mit der praktischen Durchführung der Einsatzkräftebetreuung. Durch die Anwesenheit eines Schauspielers, konnten echte Fälle im Einsatz nachgespielt werden.

Die gutgelaunten Peers bei ihrem Workshop im Februar auf der Burg Rothenfels.

März – AoG gewinnt Vision.A-Award

Große Freude des AoG-Teams bei der Vision.A-Award-Preisverleihung in Berlin über den ersten Preis!

Große Freude im März 2019: AoG gewinnt mit der AoG-Sommertour 2018 Gold beim Vision.A-Award, der aktuelle Kommunikationstrends, Innovationen und nachhaltige Konzepte des Apotheken- und Gesundheitsmarktes würdigt. In der Kategorie „Kommunikation – Apothekenteams/Healthcare Professionals“ überzeugte AoG die Jury neben fünf anderen Mitstreitern. Das ausgezeichnete Projekt war unsere AoG-Sommertour quer durch Deutschland mit dem AoG-Sommertourbus. Durch unsere Aktion wollten wir Apotheker ohne Grenzen bekannter machen, Spenden für unsere Projekte sammeln, neue Mitglieder werben und möglichst viele Leute innerhalb und außerhalb von Apotheken für unsere Arbeit und Projekte im In- und Ausland begeistern. Eine super Idee fanden wir – die Jury des Vision.A-Awards offensichtlich auch!

März – Uganda-Einsatz

Die beiden ehrenamtlichen AoG-Einsatzkräfte Karin Schröder und Heidrun Mariacher reisten vom 10.03. – 23.03.2019 mit der AoG-Partnerorganisation amref health africa nach Uganda um bei Gesundheitsveranstaltungen in abgelegenen Gebieten pharmazeutische Hilfe zu leisten. amref health africa Uganda führt in Zusammenarbeit mit dem District Health Office Adjumani und lokalen religiösen Institutionen sogenannte „Family Health Days“ durch.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Frauen und Kindern. Dabei werden zusammen mit fünf Gesundheitszentren „Outreaches“ (zu Deutsch: Einsätze) in Flüchtlingsgebiete durchgeführt, die einen schlechten Zugang zu einer adäquaten medizinischen Versorgung haben. Während der Outreaches werden neben Impfungen für Kinder unter 5 Jahren auch pränatale Untersuchungen, Entwurmungen oder Blutdruckmessungen für Schwangere angeboten. Komplizierte Fälle werden an die Gesundheitseinrichtungen übermittelt.

Die beiden AoG-Kräfte konnten Besichtigungen der von amref unterstützten Medikamentenlager und Apotheken durchführen, im Bereich Datenerfassung, Bestellung und Fehlbestände beraten, das örtliche Apothekenpersonal zu Lagermanagement und Dokumentation schulen und somit die pharmazeutische Versorgungssituation nachhaltig verbessern.

Viele Patienten nehmen das Angebot bei den „Family Health Days“ dankbar an, die medizinisch-pharmazeutische Versorgungssituation im ländlichen Raum in Uganda ist nicht ausreichend ausgebaut.

März – Nothilfeeinsatz Mosambik

Die Einsatzkraft Marjolein Jacob verabreicht in der Gesundheitsstation dispergierte Malariatablette an ein Kleinkind.

Großer Andrang bei der Nothilfe-Apotheke von AoG in Mosambik: Einsatzkraft Elke Althöfer-Blautzik von Team I bei der Arbeit.

Nach dem verheerenden Zyklon in Südostafrika im Frühling 2019 hatte im März 2019 die Regierung von Mosambik offiziell um internationale Hilfe gebeten. AoG reagierte schnell und professionell: In wenigen Tagen war das AoG-Fact-Finding-Team, bestehend aus dem Vorstandsmitglied Dr. Petra Nolte zusammen mit unserer Partnerorganisation NAVIS e.V., in der besonders zerstörten Küstenregion rund um die Stadt Beira. Dort wurde die Lage eingeschätzt und einen Nothilfeeinsatz vorbereitet.

Über 3 Millionen Menschen benötigten nach den Überschwemmungen humanitäre Hilfe, darunter ca. 1 Millionen Kinder. Vor allem in den ländlichen Gebieten war die Zerstörung katastrophal, viele Menschen waren gezwungen stehendes, verunreinigtes Wasser zu trinken. Nach Auswahl eines geeigneten Einsatzorts durch Petra wurde ein erstes AoG-Einsatzteam entsendet um in Beira in einer Gesundheitsstation medizinisch-pharmazeutische Nothilfe zu leisten.

Insgesamt vier AoG-Einsatzteams halfen von März bis Ende Mai 2019 in mehreren Medikamentenlagern der Notcamps in der zerstörten Küstenregion und konnten viele Patienten mit lebenswichtigen Medikamenten versorgen. Vielen Dank an euch für diesen fantastischen Einsatz!

April – Nepaleinsatz

In der Gesundheitsstation in Basa

Die Einsatzkräfte Jochen Wenzel und Barbara Weinmüller besuchten im April 2019 die beiden AoG-Nepal-Projekte. Im Nepal-Projekt in Basa, wo AoG in Kooperation mit der Basa-Foundation, einen abgelegenen Gesundheitsposten am Fuße des Mount Everests pharmazeutisch unterstützt, wurde eine Bestandsaufnahme der Medikamentenlagerung und ‑bestellung durchgeführt. Anschließend wurde das Gesundheitspersonal im Bereich Lagermanagement und Dokumentation geschult.

Das zweite Nepal-Projekt von AoG wurde 2017 gemeinsam mit action medeor und der nepalesischen Organisation PHECT im Chandragiri District im Großraum Kathmandu zur Aufklärung zu Sexualkrankheiten, Menstruationshygiene und Selbstschutz für Betroffene von sexueller Gewalt begonnen. Dazu wurden Gesundheitshelferinnen zu Themen wie sexuell übertragbare Krankheiten, Menstruationshygiene und im Weiteren auch zu Familienplanung und Selbstschutz bei häuslicher Gewalt geschult. 2019 wurde das Konzept auf einen weiteren Distrikt ausgeweitet. Erstmals wurden auch sogenannte Female Community Health Worker (FCHV) zu Themen wie sexuell übertragbare Krankheiten und deren Prävention, Sexualhygiene und Selbstschutz geschult. Barbara Weinmüller besuchte bei ihrem Einsatz eine Schulungsveranstaltung von Gesundheitshelfern und konnte sich selbst ein Bild der effektiven Aufklärungsarbeit machen.

Die Gesundheitshelferinnen geben ihr Wissen zu Sexualhygiene und Infektionskrankheiten an junge Frauen weiter.

April – DR Kongo-Einsatz

Bettina Rüdy mit einer Kollegin bei der Überprüfung der Bestände und der Finanzen der Apotheke.

Vom 02. – 12. April 2019 flog die Einsatzkraft Bettina Rüdy für AoG in die Demokratische Republik Kongo. Die Apotheke im neu gebauten Gesundheitszentrum in Maluku, einem Vorort der Hauptstadt Kinshasa, wurde gemeinsam mit der Partnerorganisation Hilfe für Menschen im Kongo e.V. eingerichtet. Bettina konnte beim Einkauf und der Abholung einer Erstausstattung von Medikamenten helfen und das Apothekenpersonal im Bereich Lagermanagement und Dokumentation schulen. Auch die feierliche Eröffnung des Gesundheitszentrums und der angeschlossenen Apotheke im April 2019 wurde von Bettina für Apotheker ohne Grenzen begleitet.

April – Mitgliederversammlung in Münster

Am 14. April 2019 fand in Münster die jährliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitglieder konnten sich ausführlich über die AoG-Projektarbeiten, die Leistungen und Erfolge des Vereins aus dem Jahr 2018 informieren.

Die AoG-Mitglieder lauschen dem Vortrag des ersten Vorsitzendens Hans-Joachim Schreek bei der Mitgliederversammlung.

Mai – Tansania-Einsatz

Einsatzkraft Martina Gerhard bekommt zum Dank ihrer Hilfe ein Huhn geschenkt.

Die AoG-Einsatzkraft Martina Gerhard war vom 20. Mai – 03. Juni 2019 für Apotheker ohne Grenzen im Einsatz in Tansania. Da es bereits ihr zweiter Besuch im Gesundheitszentrum der Benediktinerabtei St. Bernard in Hanga im Süden Tansanias war, konnte sie die Weiterentwicklung des Projekts beurteilen.

„Das Medikamentenlager und die Medikamentenausgabe sind [personell] sehr gut besetzt und erstmals auch unter Leitung einer ausgebildeten Pharmazeutin. Es gibt momentan keine Fluktuation und keinen Personalmangel in der Apotheke – drei der fünf Mitarbeiterinnen kenne ich schon von meinem letzten Projektbesuch Oktober 2015 – eine sehr gute Basis für unsere weitere Zusammenarbeit. Auch die regelmäßigen Schulungen der letzten Jahre zeigen Wirkung.“
AoG-Einsatzkraft Martina Gerhard

Juni –Pharmaweekend BPhD

Im Rahmen des PharmaWeekends hielten unsere erfahrene AoG-Einsatzkraft Petra Isenhuth und AoG-PhiP (Pharmazeutin im Praktikum) Luise Marenbach am 16. Juni einen spannenden Vortrag über das Thema Ebola. Dabei ging es um die neuen Impfstoffe, die im derzeitigen Ausbruchsgebiet im Osten der DR Kongo eingesetzt werden, und auch um die besonderen Herausforderungen der Infektionsbekämpfung in dieser unruhigen Region, wie z.B. das mangelnde Vertrauen der Bevölkerung in das Gesundheitssystem oder die gezielten Angriffe auf Gesundheitszentren.

AoG-Einsatzkraft Petra Isenhuth und PhiP Luise Marenbach auf dem BPhD PharmaWeekend in Heidelberg

Juli –AoG-Charity-Beachvolleyball Cup

Sportlicher Einsatz von unseren Mitgliedern für Apotheker ohne Grenzen!

Der dritte AoG-Charity-Beachvolleyball Cup am 7. Juli 2019 in Kiel war wieder ein voller Erfolg! Auch das stürmische Ostseewetter konnte die Stimmung der Teilnehmer nicht trüben.

Wer gerade nicht mit Beachvolleyball spielen beschäftigt war, konnte sich am Apotheker ohne Grenzen-Infostand über unsere aktuellen Projekte informieren oder bei einer Limo den anderen Mannschaften zusehen, denn auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Vielen Dank an die AoG-Regionalgruppe Kiel für die großartige Organisation des jährlichen Turniers!

August – Einsatzkräfteschulung II

Vom 23. – 25. August 2019 fand die AoG-Einsatzkräfteschulung II statt, ein spannendes Wochenende mit vielen wichtigen Inhalten für den Einsatz. Auf dem Programm standen Themen wie Lagermanagement, Einsatzplanung und vertiefte Arbeit mit dem IEHK. Highlight des Wochenendes war eine praktische „Einsatzübung“, sowie Geländefahrtraining mit einem Einsatzfahrzeug.

Erste Hilfe Praxisübungen an einem Probanden bei der Einsatzschulung II.

September –expopharm in Düsseldorf

Die AoG-Mitglieder mit großer Motivation bei der Betreuung des Standes bei der expopharm in Düsseldorf.

Vom 25. – 28. September 2019 fand die alljährliche expopharm in Düsseldorf statt. Auch Apotheker ohne Grenzen war wieder mit einem Stand vertreten. Wer wissen wollte, wie ein Einsatz für einen Apotheker oder PTA im Projektland aussieht, welche Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte, wie man sich aktiv mit seiner eigenen Apotheke engagieren kann oder wie man Mitglied wird, der konnte sich von erfahrenen AoG-Einsatzkräften und Mitgliedern am Stand beraten lassen. Bei einem speziellen „Apotheker-Quiz“ konnte man zusätzlich sein Wissen auf die Probe stellen. Bildcollagen und Videos erzählten eindrucksvoll aus den weltweiten Katastrophen- und Entwicklungseinsätzen.

Oktober – Mexiko-Einsatz

Ulrike Niehle und Claudia Dirksen fuhren vom 26. September – 12. Oktober 2019 zum Einsatz in das AoG-Mexiko-Projekt. Seit November 2017 unterstützt Apotheker ohne Grenzen die mexikanische Stiftung Leon XIII beim Aufbau eines Gesundheitsprogramms für indigene Bevölkerungsgruppen durch die Schulung von Gesundheitshelfern – den sogenannten „Promotores de salud“.

„Wir haben 3 Gemeinden in der Zone Huatulco und 2 Gemeinden in der Zone Sta. Elena besucht. Bei diesen Besuchen konnten wir nicht nur Gespräche mit den Promotores führen, sondern auch mit den Gemeindemitgliedern selbst. Die Resonanz gegenüber dem Gesundheitsprogram war überall sehr positiv. Die Gemeindemitglieder kommen gerne zu den Vorträgen um neue Dinge zu lernen und sich mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen. Auf die Frage, warum ihnen Gesundheit so wichtig sei, antworten viele, dass Gesundheit das Wichtigste im Leben ist und jeder Mensch glücklicher ist, wenn er gesund ist.“
AoG-Einsatzkraft Claudia Dirksen

Die beiden Einsatzkräfte beim Besuch eines Vortrags über Dengue-Prävention in einer kleinen mexikanischen Gemeinde durch die ausgebildeten „Promotores de salud“

November – Bahamas-Nothilfeeinsatz

Kristin übergibt einer Frau in der mobilen Gesundheitsstation auf den Bahamas Medikamente.

Nach den verheerenden Verwüstungen durch Hurrikan Dorian auf den Bahamas lief schnell die internationale Hilfe an – auch aus Deutschland.

Unsere amerikanische Partnerorganisation International Medical Corps (IMC) hatte AoG kontaktiert und um pharmazeutische Unterstützung gebeten. Vom 23. September – 06. Oktober 2019 machte sich unsere erfahrene AoG-Einsatzkraft Petra Isenhuth auf den Weg nach Freeport auf Grand Bahama, der größten und nördlichsten Insel des Bahamas-Archipels. Dort konnten wir vier Kliniken mit den nötigsten Medikamenten und medizinischen Produkten versorgen. Da eine regionale Klinik durch den Hurrikan zerstört wurde, errichtete IMC daraufhin eine Zeltklinik mit medizinischer Grundversorgung und einer kleinen Apotheke. Schwierig war die fachgerechte Lagerung der Medikamente: In den Zelten herrschten Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius.

Fast zwei Monate nach dem Hurrikan waren dessen Auswirkungen immer noch deutlich zu sehen und unsere Hilfe wurde weiterhin dringend benötigt. So fuhr unsere zweite AoG Einsatzkraft, Kristin Hortmann, vom 17.Oktober – 07. November 2019 in den Einsatz. Als im November 2019 die Not auf den Bahamas immer noch groß und die Hilfe und pharmazeutische Kompetenz von Apotheker ohne Grenzen weiterhin benötigt wurden, flog Kristin zum 2. Mal auf die Bahamas, diesmal mit der Verstärkung von Apotheker Tobias Winter. Beide sind am 15. Dezember von ihrem Einsatz zurück in Deutschland.

Dezember – Regionalgruppe Berlin: Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Pünktlich zum Nikolaus startete die Regionalgruppe Berlin wieder mit einem AoG-Stand auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt. Vom 06. – 08.Dezember 2019 gab es, neben frisch gebackenen Waffeln und selbst gewürztem Apfelpunsch, für die Kleinen auch ein lustiges Entenangelspiel mit tollen Preisen.

Vielen Dank für euren Einsatz!

Die Mitglieder der Regionalgruppe Berlin verkauften auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt fleißig Punsch und Waffeln – und informierten die Besucher nebenbei über AoG.

„GEDULD IST DAS ZUGPFERD DER HOFFNUNG.“ – Argentinisches Sprichwort

Kranke Kinder lassen Oma Clelia verzweifeln: Sie hat zwei von ihren eigenen vier Kindern viel zu früh verloren. Ihre erste Tochter Maria de los Angeles starb schon kurz nach der Geburt „Bei mir gab es keine Untersuchungen während der Schwangerschaft, so wie Ihr das im Gesundheitszentrum macht! Das ist so wichtig! Die Kleine hätte leben können. Heute finden sie rechtzeitig heraus, wenn etwas schief läuft.“

Laura, eine weitere Tochter starb mit 35 Jahren an Diabetes „Ihre Nieren waren kaputt. Im Krankenhaus sagten sie mir, das nichts mehr geht. Ich habe soviel geweint damals. Während sie es sagt, kommen wieder Tränen.

„Wenn die Arzneimittel nicht da sind, wenn man sie wirklich braucht, dann ist man schnell tot!“

Ihre Enkelin Melisa ist ihr Sonnenschein! Fieber, Husten und Mattigkeit bei der 8-Jährigen haben ganz schlechte Erinnerungen bei Clelia hochkommen lassen. „Auch meine jüngste Tochter Eva, die Mutter von Melisa, wäre fast gestorben. Sie hatte mit neun Jahren eine Gehirnentzündung, war schon mehr tot als lebendig: “Wenn Du keine Krankenversicherung hast, bist Du aufgeschmissen.“

Oma Clelia berichtet bei einem Besuch von Dr. Carina Vetye über ihren täglichen Kampf für ihre kleinen Enkelkinder.

Ein Leben mit Zukunft – Durch Medikamente

Melisa bekommt von der AoG-Apotheke im Gesundheitszentrum ein Antibiotikum und ein Fiebermittel und erholt sich schnell von der Lungenentzündung. Nur Dank AoG gibt es ausreichend Ärztinnen und Apothekerinnen mit Medikamenten im Health Center!

Auch Oma Clelia bekommt ihre Medikamente in der AoG-Apotheke: Sie hat zu hohen Bludruck, Gastritis und starke Schmerzen. „Ich habe zu früh arbeiten müssen, mein Körper ist kaputt. Mein Vater ist gestorben, als ich elf war. Ich wollte noch die 7. Klasse machen, aber ich musste jeden Tag Geld verdienen für meine kleineren Geschwister. Ich habe in einem Gemüsehandel mitgearbeitet, jeden Tag bis 18 Uhr, das war sehr hart. Ich wollte in die Abendschule gehen, aber das habe ich nicht ausgehalten, ich war ja nur ein Kind.“

Geduldig erklärt AoG-Apothekerin Dr. Carina Vetye die Verwendung der Salbutamol- und Budesonid-Dosieraerosole, bis Oma Clelia und Melisa es verstanden haben.

Die 64-Jährige hat ihr Leben lang schwer gearbeitet und hat trotzdem jetzt fast kein Geld. Die zwei Zimmerchen im Slum, in denen sie mit den zwei Enkeln und zwei weiteren Verwandten wohnt, hat sie mühsam in Jahrzehnten abzahlen können. Sie häkelt und strickt und versucht vom Verkauf dieser Sachen die beiden Enkel, Melisa und ihren kleinen Bruder Nazereno, zu ernähren. Denn ihre Tocher Eva ist nach der Gehirnentzündung anfällig geblieben, leidet jetzt an sehr schwerem Asthma und hat deshalb ihre beiden Kinder in die Obhut der Oma gegeben.

Das Milchpulver, das Clelia im Gesundheitszentrum bekommt, ist daher enorm wertvoll! „Die Kinder trinken gerne Milch und ich kann sie mir nicht leisten!“

In der Schule bekommen Melisa und ihr Bruder Nazareno auch zu essen, doch wenn sie krank sind und fehlen, fällt das Essen aus. Gesundsein ist wichtig! Sonst startet die Abwärtsspirale: Kranksein, weniger Essen und damit noch weniger Chancen, gesund zu werden und aus der Armut rauszukommen durch mehr Bildung!

Oma Clelia möchte, dass Melisa die Schule besuchen kann. Sie soll eine bessere Arbeit bekommen können!

Beide wissen, dass sie ihre Medikamente zuverlässig in der AoG-Apotheke bekommen.

„Ihr seid unheimlich wichtig für uns!“

Die Ärmsten der Armen brauchen unsere Hilfe

Im Gesundheitszentrum im Viertel „Villa Zagala“ in Buenos Aires bietet Apotheker ohne Grenzen im Team mit Ärztinnen, Hebammen und Krankenschwestern armen Familien Tag für Tag lebenswichtige Unterstützung: Wir begleiten Schwangere und Babys, beraten die oft sehr jungen Mütter und ermöglichen Familienplanung durch die Abgabe von Kontrazeptiva. Parasiten, Durchfall, Mangelernährung oder eine Lungenentzündung wie bei Melisa werden sofort behandelt. Kinder mit asthmatischen Problemen bekommen geeignete Asthmasprays. Auch Eltern und Großeltern versorgen wir mit den nötigen Medikamenten: So erhält Clelia endlich Arzneimittel gegen ihren Bluthochdruck und die starken Schmerzen.

Hier im Slum sind die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise in Argentinien mit Händen greifbar: 35% der argentinischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die Lebensbedingungen für die Menschen in den Slums sind verheerend. Über sechs Millionen Kinder leben in bitterer Armut. Sie leiden unter Mangelernährung und sind akut krankheitsgefährdet. Apotheker ohne Grenzen ist langfristiger Partner vor Ort und leistet seit 2008 bedarfsgerechte und nachhaltige Hilfe, etwa durch Aufklärung der Slum-Bewohner über gesunde Ernährung. Mit viel Geduld können wir den Familien Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben.

Das Gesundheitszentrum im Viertel „Villa Zagala“ in den Slums von Buenos Aires ist eine zuverlässige Stütze für viele Menschen.

Kompetenz rettet Leben

Das öffentliche argentinische Gesundheitssystem ist aufgrund der brutal angestiegenen Armut völlig überlastet. Zu viele Basisarzneimittel fehlen. Vertrauensvoll wenden sich die Menschen an Apotheker ohne Grenzen. Wir sind für die Menschen in „Villa Zagala“ eine verlässliche Stütze in der Gesundheitsversorgung. Wir bieten ihnen Zugang zu lebensrettenden Arzneimitteln. Melisa und ihre Familie ist eine von vielen, denen wir mit unserem Projekt helfen können.

Medikamentenausgabe beim Gesundheitszentrum.

Apotheker ohne Grenzen in der DR Kongo

Apotheker ohne Grenzen unterstützt ein neu eröffnetes Gesundheitszentrum in einem kongolesischen Armenviertel mit der Ausstattung und Einrichtung der Apotheke, schult das Personal vor Ort und finanziert die Beschaffung geeigneter Medikamente. So kann die Gesundheitsversorgung insbesondere der Kinder in der Region gewährleitet werden.

Das Mädchen Estelle aus Maluku wartet vor dem Ausgabefenster der Apotheke des Gesundheitszentrums auf ihre Medikamente.

Leben im ärmsten und reichsten Land der Welt

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit den reichsten Bodenschätzen und Rohstoffen der Welt – doch die Bevölkerung leidet bittere Armut. Seit der Unabhängigkeit 1960 herrschen große politische Instabilität, Korruption und Kriminalität. 70% der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die Bevölkerung wächst rasant, ein funktionierendes Gesundheitssystem fehlt bis heute. In den wenigen staatlichen Gesundheitseinrichtungen fehlt es an allem, an Medikamenten, Personal und einfachster Ausstattung wie Matratzen. Maluku ist eines der vielen Armenviertel vor den Toren der Hauptstadt Kinshasa, direkt am Kongo-Fluss.

Gesundheit als Schlüssel

Mit dem ‘Kongo-Projekt’ setzt Apotheker ohne Grenzen gezielt sein Fachwissen ein, um die pharmazeutische Versorgung der Menschen in Maluku zu verbessern: Die Partnerorganisation Hilfe für Menschen im Kongo baute hier vor acht Jahren ein Waisenhaus für die Straßenkinder von Kinshasa. 60 Waisenkinder können seither glücklich und beschützt aufwachsen und lernen in der Schule des Hilfsprojekts Lesen und Schreiben.

Die Kinder aus dem Waisenhaus in Maluku können, trotz schwieriger Lebensumstände, in die Schule gehen und brauchen keine Angst mehr vor dem Hunger zu haben.

Schnell war klar, dass Gesundheit der Schlüssel zur Zukunft für die Menschen der Region ist: Deshalb eröffnete der Verein Hilfe für Menschen im Kongo 2019 zusätzlich zum Waisenhaus ein Gesundheitszentrum mit dem Namen Nzoto Mpe Motema, übersetzt „Leib und Seele“. Dort können die Kinder des Waisenhauses sowie die rund 20.000 Bewohner Malukus betreut werden. Die nötige Versorgung mit Medikamenten und Hilfsmitteln war aber mit der Einrichtung des Gesundheitszentrums noch nicht gewährleistet – Hier sind Apotheker ohne Grenzen mit ihrer pharmazeutischen Kompetenz zur Stelle.

Der Andrang im Gesundheitszentrum ist groß, schnell hat sich herumgesprochen, dass es hier medizinische und pharmazeutische Versorgung gibt.

Inzwischen nehmen sogar Menschen aus Brazzaville, der Hauptstadt der benachbarten Republik Kongo auf der gegenüberliegenden Flussseite, den Weg auf sich, um hier Hilfe in der Not zu finden. Manche überqueren den Fluss mit kleinen pirogues, Kanus. Viele Patienten aber, die sich diesen teuren Transport nicht leisten können, schwimmen nach Maluku, soweit sie genügend Kraft dazu haben. Vorherrschende Krankheiten sind Malaria, Anämien, Magendarmerkrankungen sowie Infektionen. Ein weiteres Problem ist die schlechte Mutter‐Kind‐Versorgung in der Region.

So funktioniert eine Apotheke in Afrika

Die Aufgaben in der Apotheke in Nzoto Mpe Motema unterscheiden sich nicht viel von denen in anderen Apotheken auf dieser Welt. Täglichen werden Temperaturkontrollen der Kühlräume durchgeführt, das Budget wird geplant und der Arzneimitteltransport transportiert. Bei den hohen Temperaturen stellt der Transport von gekühlten Medikamenten und Einhaltung von Kühlketten eine besondere Herausforderung dar. Die von Apotheker ohne Grenzen eingerichtete Apotheke verwendet keine Arzneimittelspenden aus Deutschland, sondern kauft die benötigten Medikamente in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Krankenhauspersonal und den Ärzten bedarfsgerecht ein.

Die Apothekerin Iris Ferchland-Howe während ihres Kongo-Einsatzes bei der Arbeit in der Apotheke.

Manchmal unterscheidet sich die pharmazeutische Arbeit in Maluku aber doch von der, in einer deutschen Apotheke. Die Apothekerin Iris Ferchland-Howe, die für Apotheker ohne Grenzen im Juli 2019 das Projekt besuchte, gibt Einblick, was sie beim Besuch bei einem Großhändler in Kinshasa erlebte:

„Die Wahl des lokalen Großhändlers überprüfen wir sorgfältig, denn nicht immer sind Qualität und Arzneimittelsicherheit gewährleistet. Hier scheint auf den ersten Blick Chaos zu herrschen. Die große Halle ist überfüllt von Menschen, es ist ohrenbetäubend laut. Dennoch überzeugten uns schließlich Dokumentation, Lagerhaltung und die Ausbildung des Personals dieses Großhändlers. Inzwischen ist unsere Apotheke in Maluku gut ausgestattet, so dass nicht nur Tropenkrankheiten wie Durchfälle, Entzündungen, Infektionen, Parasiten behandelt werden können, sondern auch Bluthochdruck, Asthma oder Diabetes. Auch die schlechte Mutter‐Kind‐Versorgung und die Mangelernährung zahlreicher Kinder können wir endlich wirksam bekämpfen.“

Apotheker ohne Grenzen möchte den Menschen in und um Maluku weiterhin eine ausreichende Versorgung mit Basisarzneimitteln garantieren und ihre Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern.

Spenden statt Schenken

So können Apotheken AoG in der Weihnachtszeit unterstützen

Weihnachten steht vor der Tür und in den Apotheken beginnen die Vorbereitungen um Kunden und Geschäftspartnern an Weihnachten eine kleine Freude zu machen. Tees werden abgefüllt, Kerzen oder Dufttücher bestellt und Handcremes angerührt. Doch ist das wirklich nötig? Wäre es nicht schöner, den Menschen eine Freude zu bereiten, die nur mit Mühe an lebenswichtige Medikamente kommen?

„Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.“
J. W. von Goethe

Statt Weihnachtsgeschenke für Kunden – eine Spende an AoG

Schon im letzten Jahr haben sich einige Apothekerinnen* dazu entschieden Apotheker ohne Grenzen mit einer Weihnachtsspende zu unterstützen. Anstatt ihren Kunden und Geschäftspartnern ein kleines Geschenk um die Weihnachtszeit zu überreichen, entschieden sich die Apotheken dazu, einen feste Betrag an AoG zu spenden.

Auch dieses Jahr freuen wir uns über jede Apotheke, die sich zu dieser Weihnachtsaktion entschließt! Denn eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu Weihnachtsgeschenken ist eine Spende, die Menschen in Not mit lebenswichtigen Medikamenten unterstützt!

„Wir sind sicher, dass wir damit mehr Freude schenken, als vielen eine Kleinigkeit zu überreichen. Wir hoffen, dass diese Entscheidung auch in Ihrem (der Apothekenkunden) ist.“
Thomas Weißenborn und das Team der „Weißenborn Apotheken“ – 2018

Um auch Ihren Kunden damit eine Freude zu machen, kann das Engagement natürlich in der Apotheke bekannt gemacht werden. Gerne unterstützen wir bei der Gestaltung von Weihnachtskarten, einem Spruch oder einem Bild für Ihre Apotheke.

Setzen auch Sie ein Zeichen für eine gesündere Welt und machen mit bei „Spenden statt Schenken“

Einsatzkräftefürsorge bei Apotheker ohne Grenzen

Bericht über das erste PEERS-Wochenende

Einsatzkräftefürsorge ist ein wichtiges Thema bei Apotheker ohne Grenzen und nicht erst nach dem Oxfam-Skandal. Um unsere Einsatzkräfte vor, während und nach einem Einsatz auf allen Ebenen gut zu betreuen, verteilen wir diese Aufgaben auf „mehrere Schultern“. Hierbei geht es nicht um inhaltliche Betreuung für den Einsatz, sondern ausschließlich um das Thema der Betreuung und Begleitung auf einer „sozialen Ebene“.

In speziellen Peers-Schulungen schult AoG daher erfahrene Einsatzkräfte und sensibilisiert sie für Themen wie Betreuung, empathische Gesprächsführung und wie man sich richtig verhält, wenn eine Person traumatisiert ist.

Jede Einsatzkraft soll einen „Peer“ in Deutschland haben, jemand der selbst im Einsatz war und der die Person im Einsatz durch Treffen, Kontakt und Gespräche begleitet. Das Wort Peers kommt in diesem Zusammenhang von Peer-Beratung und bezeichnet eine Beratung durch Menschen mit denselben Merkmalen bzw. in derselben Lebenssituation wie der Beratene.

Vortrag beim ersten PEERS-Wochenende von Apotheker ohne Grenzen

Es geht darum Momente zu erkennen in denen eine Einsatzkraft überfordert ist und eventuell weitere Hilfe benötigt. Der Einsatzkraft soll zur Seite gestanden werden und es soll sich um ihr seelisches Wohl gekümmert werden. Dazu gehört beispielsweise, dass die Einsatzkraft am Flughafen verabschiedet und empfangen wird und dass man während des Einsatzes immer wieder Termine für kurze Gespräche vereinbart und der Einsatzkraft dadurch die Möglichkeit gibt, über schwierige Vorfälle und Probleme zu sprechen.

Im Vordergrund stehen die Noteinsätze, jedoch möchte AoG auch Langzeit-Einsatzkräften und bei Bedarf auch Kurzzeit-Einsatzkräfte in den Entwicklungsprojekten diese Option der zusätzlichen Betreuung anbieten.

Ein kleiner Bericht über das 1. PEERS-Wochenende von Justus Schollmeier, AoG-Mexiko-Koordinator und bald ausgebildeter AoG-Peers:

Letztes Wochenende trafen sich im „Panarbora“, ein Naturpark mit Jugendherberge zwischen Köln und Siegen, 18 hochmotivierte und engagierte Apotheker ohne Grenzen aus ganz Deutschland zur PEER Fortbildung. Keiner von uns konnte sich so richtig etwas unter dem Begriff PEER vorstellen und jeder von uns ist mit einer hohen Erwartungshaltung per Bus, Auto oder Zug angereist.

In den folgenden drei Tagen wurden innerhalb der Fortbildung Vorträge zu verschieden Themen gehalten wie zum Beispiel Stress, Psychotraumatologie und empathischer Gesprächsführung. Verhaltenscoach Andreas Hänsel, bei Apotheker ohne Grenzen schon bestens bekannt aus den jährlichen AoG-Einsatzkräfteschulungen, verstand es mithilfe von bildhafter Sprache komplexe Themen ganz simpel erscheinen zu lassen und auf jede einzelne Teilnehmerfrage einzugehen und die richtige Antwort zu finden. Die perfekte Organisation des Wochenendes führte dazu, dass jeder sich sehr wohl fühlte und alles reibungslos funktionierte.

Parallel zu den Vorträgen erarbeiten wir in Gruppenarbeit Fragen, die es für ein für AoG maßgeschneidertes PEER‘s Konzept zu beantworten galt. So konnten wir unter anderem die unterschiedlichen AoG-Einsatzarten definieren, welche eine kongruente PEER Betreuung nötig machen.

Dabei wirkte sich das über die Jahre angesammelte Know-how der AoG-Mitglieder und die hohe Motivation jedes einzelnen synergistisch auf das Ergebnis aus.

Innerhalb von Rollenspielen wurde das angelernte Wissen direkt in die Praxis umgesetzt. Dabei konnten wir das Thema empathische Gesprächsführung direkt üben und uns beide Perspektiven, also die des PEERs und die der Einsatzkraft, genauer anschauen.

Diese positive Dynamik begleitete uns von Anfang an und so ist jeder von uns mit einer großen Vorfreude auf das nächste Peers-Schulungs-Wochenende, welches Anfang Februar stattfinden wird, nach Hause gefahren.

Die TeilnehmerInnen des ersten PEERS-Wochenendes

Justus Schollmeier, letztes Jahr im Einsatz für AoG in Mexiko

Mich hat das Wochenende unheimlich weitergebracht, da ein Perspektivwechsel wie ich ihn in dieser Fortbildung erlebt habe, bei der Lösung von Alltagsproblemen sehr hilfreich ist.

Apotheker ohne Grenzen – Sommertour 2018

Die Apotheker ohne Grenzen auf Tour

Apotheker ohne Grenzen (AoG) organisiert eine Sommertour, bei der ein VW-Bus mit AoG- und Sponsor-Logos vom 18. August bis zum 13. Oktober 2018 quer durch Deutschland fährt. In über 25 Städten von Kiel bis München legt der AoG-Bus einen Stopp ein. Organisiert werden dabei Spenden- und Informationsveranstaltungen auf öffentlichen Plätzen, bei Festen und vor Apotheken.

Dabei wird es verschiedenste Aktionen geben: Von Vorträgen über unsere Arbeit, Spenden sammeln bei Unterstützern, Vorträge und Infoveranstaltungen an den Unis für Pharmaziestudenten – ein kurzer Stopp auf einem Marktstand um Interessenten zu informieren – oder auch die Teilnahme an einem Charity-Sport-Event.

Ziel ist es, den Verein und die weltweite Arbeit von Apotheker ohne Grenzen bekannter zu machen und weitere Unterstützer zu gewinnen, aber auch über wichtige Themen wie Arzneimittelspenden aufzuklären. Getragen wird die Tour ausschließlich von den AoG-Mitgliedern, die in ihren Regionalgruppen den Bus und die Veranstaltungen ehrenamtlich organisieren und betreuen. Die Tour endet auf der Expopharm in München, der größten pharmazeutischen Fachmesse Europas. Hier werden alle gesammelten Spenden dem Verein übergeben.

Viel Interesse für den Infostand der Apotheker ohne Grenzen am Florakiezfest Berlin

Welchen Ort wir als nächstes besuchen, können Sie mit unserem Eventkalender nachverfolgen.

Schauen Sie auch bei unserer Facebook-Präsenz der Sommertour 2018 vorbei. Hier gibt es spannende Fotos und Geschichten.

Falls Sie Presseanfragen haben, weiteres Fotomaterial benötigen oder allgemeine Fragen über unsere Sommertour 2018 haben, können Sie Kira Morandin kontaktieren:

Kira Morandin

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising

e-mail: k.morandin@psfde.org