Wie und wo wir helfen

Mexiko

In Mexiko leben rund 15 bis 25 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Betroffen sind hauptsächlich landlose indigene Bauernfamilien, besonders in den  Bundesstaaten Guerrero, Puebla und Chiapas. Dort leben über 70 Prozent der Indios in ärmsten Verhältnissen: Medikamente oder ärztliche Versorgung können sich diese Menschen nicht leisten.

Die Apotheker ohne Grenzen helfen beim Bezug von Arzneimitteln. Auf Grund von Infektionskrankheiten und mangelnder Hygiene ist die Kindersterblichkeit unter den Indios doppelt so hoch wie in der restlichen Bevölkerung. Im ersten Lebensjahr liegt sie bei 4,2%. Die Lebenserwartung liegt ebenfalls deutlich unter dem Landesschnitt.

Die abgeschiedene Lage in den Bergen zieht zahlreiche Hindernisse für die Gesundheitsversorgung der Indios nach sich: Transportwege und Straßen sind in einem schlechten Zustand. Manche Orte sind nur zu Fuß erreichbar. Die Kommunikation ist schwierig, das Telefonnetz instabil.

Die Bodenerosion beschränkt den Anbau von Mais, Bohnen und Paprika auf den Eigenbedarf der Menschen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Politisch werden die Gemeinden in den Bergen vernachlässigt.

 

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