Wie und wo wir helfen

Haiti - Hurrikan „Gustav“, „Hanna“ und „Ike“

Im Jahr 2008 haben gleich drei Hurrikans - „Gustav“, „Hanna“ und „Ike“ -  die Menschen in Haiti  schwer getroffen. Jahresernten wurden vernichtet, Häuser hinwegfegt und die Infrastruktur zerstört. Die Hälfte der Bevölkerung ist unterernährt, 65 Prozent leben unter der absoluten Armutsgrenze. Haiti ist das ärmste Land auf dem amerikanischen Doppelkontinent.

Medizinische Versorgung ist für die Menschen ein unerschwinglicher Luxus – umso tragischer angesichts der an sich einfach zu behandelnden Erkrankungen:  Infekte, Parasiten, Magen- und Atemwegserkrankungen herrschten vor. Deren adäquate Versorgung übernahm eine Mitarbeiterin von Apotheker ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit einem medizinischen Hilfsteam der Organisation humedica im Oktober und November 2008. Mit der mobilen Klinik erreichten sie vom Basisstandort St. Marc aus ca. 1.000 Patienten pro Woche in der umliegenden Küstenregion.

Zu den Aufgaben der Apothekerin zählten die Abgabe der Arzneimittel an die Patienten, die Verbesserung der Lagerhaltung in der Apotheke und die Koordination eingehender Medikamentensendungen aus Deutschland. Sie übernahm nach Sichtung auf Eignung den Ankauf von Medikamenten vor Ort und entschied über die Verwendung und Weitergabe von Arzneimitteln aus weiteren Hilfslieferungen. 

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