Unsere Projekte

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Notfalleinsätze

Wir sind neben der längerfristigen Entwicklungszusammenarbeit auch auf akute Katastrophen vorbereitet und leisten schnell und flexibel pharmazeutische Nothilfe.

Die Katastrophenhilfe erfolgt immer kurzfristig und ist darauf bedacht, die schlimmsten Auswirkungen auf die Menschen, ob Naturkatastrophen oder Kriege, möglichst schnell zu mildern und die momentanen Lebensbedingungen zu verbessern. Sie kann überdies nur erfolgen, wenn das betroffene Land international um Unterstützung bittet. Erst dann sind die notwendigen Gegebenheiten vorhanden, um beispielsweise das von der WHO empfohlene IEHK-Kit zur Versorgung von 10.000 Kranken mit Arzneimittel für drei Monate in das Land zu importieren.

Zudem müssen unsere ehrenamtlichen Apotheker und PTAs zwei AoG-Schulungen im Vorfeld abgeschlossen haben, um in den Nothilfe-Einsatz zu gehen. Die Übergänge zwischen den einzelnen Maßnahmen – Nothilfe und längerfristig angelegter Entwicklungshilfe – sind dabei oft fließend und gehen im Idealfall ineinander über.

Entwicklungshilfeeinsätze

Wir engagieren uns für die langfristige und nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in unseren Projektländern, indem wir hochwertige pharmazeutische Versorgung sicherstellen – sei es mit Arzneimitteln oder Fachkompetenz. Dabei orientieren wir uns immer am konkreten Bedarf vor Ort und arbeiten eng mit lokalen Projektpartnern zusammen.

Die Apotheker ohne Grenzen engagieren sich in diesem Bereich u.a. mit langfristigen Projekten in Argentinien, wo wir seit 2002 tätig sind und mittlerweile zwei Gesundheitszentren/Apotheken aufgebaut haben. Damit können wir jährlich zehntausende, mittellose Menschen in den Slums von Buenos Aires kostenlos mit Arzneimitteln versorgen.

Den Pharmazeuten und pharmazeutisch-technischen Assistenten in den Projektgebieten kommt, angefangen bei der Bedarfsanalyse bis hin zur Projektgestaltung, eine wichtige Rolle zu. Wir betrachten uns als Partner der Einheimischen in den Einsatzorten. Dadurch sollen die Menschen langfristig in die Lage versetzt werden, sich selbst ein qualitativ besseres Leben aufzubauen. Das Grundprinzip unserer Zusammenarbeit ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Unser Begriff von Entwicklungszusammenarbeit betont die partnerschaftliche Gleichberechtigung zwischen Apotheker ohne Grenzen und unseren Partnern vor Ort. Dies bedeutet, dass wir versuchen, die Menschen, denen geholfen werden soll, bereits zum Start eines Projekts in alle geplanten Maßnahmen zu involvieren.